Hornswell Hike
| Hornswell Hike | |
|---|---|
| Volk | Elf |
| Klasse | Ranger (10), Scout (4) |
| Charakterbogen | |
Hornswell vom Elfen Clan der Hikes verbrachte seine Kindheit als Sohn wohlhabender Eltern in einer kleineren Elfensiedlung inmitten eines Waldes etwas östlich von Graufalk. Schon früh fing er an, sich für die Natur und die in ihr lebenden Tiere zu interessieren. Er lernte schnell, wie man im Wald einer Spur folgen kann und entwickelte sich zu einem guten Spurenleser und Jäger, was ihm große Anerkennung in der kleinen Gemeinschaft einbrachte.
Als er eines Tages von einer mehrtägigen erfolgreichen Jagd wieder in sein Dorf heimkehrte, sah er von Ferne schon Rauchschwaden und Feuerschein - und es war totenstill im der Umgebung. Vorsichtig näherte er sich dem Dorf, jederzeit bereit, einem eventuellen Angreifer einen Pfeil entgegenzuschicken. Aber wider Erwarten bot sich ihm kein Gegner. So kam er schließlich ins Dorf, oder besser gesagt, in die qualmenden Ruinen, welche von der einst blühenden Siedlung übrig geblieben waren.
Schnell rannte er zu dem Haus seiner Eltern - nur um dort die verkohlten Leichen seiner gesammten Familie zu finden. Sein Vater hatte das Schwert noch in der Hand und um ihn herum lagen einige seltsam aussehende Leichen - teilweise in einem schrecklichen Zustand, der auf keinen Fall nur von dem Feuer hervorgebracht worden sein konnte. Aber es wurde noch schlimmer: Die Leichen seiner Mutter und Schwester waren anscheinend teilweise angenagt oder sogar aufgefressen worden! Nach einer genaueren Untersuchung konnte er den Grund dafür herausfinden: Nicht etwa Diebe oder eine Räuberbande hatte das Dorf überfallen - Nein, es musste eine größere Gruppe von Untoten gewesen sein, denn kein ihm bekanntes Tier hatte so ein Gebiß!
Bis ins Innerste erschüttert und zwischen Verzweiflung und brennender Wut hin- und hergerissen, begann er damit, alle ehemaligen Bewohner zu begraben. Nachdem diese traurige Pflicht erfüllt war, schwor er aus tiefstem Herzen Rache an allen Untoten und das er die Mörder (und deren Auftraggeber, sollte es denn solche geben) seiner Eltern und seiner Schwester finden und ihrem gerechten Schicksal zuführen würde - welches darin bestand, von seinem Pfeil gefällt zu werden. Zuallererst begab er sich nach Graufalk, um die schreckliche Kunde den anderen Verwandten und den Behörden zu verkünden. Er kehrte mit einem kleinen Trupp Soldaten zurück, welche sich um die wenigen verbliebenen Habseligkeiten der anderen Toten kümmerten um sie den Erben zukommen zu lassen. Bei diesem Trupp war auch ein gut ausgebildeter Halb-Elf Ranger und Scout, welcher Hornswell anbot, ihn weiter auszubilden, damit er seinen Schwur erfüllen könne. Dankbar nahm er an.
Zusammen konnten sie einigen Spuren und Hinweisen auf die Gruppe von Untoten folgen, und sie erlösten eine ganze Anzahl von ihnen von ihren unseligen Existenz. Bei ihren Nachforschungen stießen sie auf die Spuren eines seltsamen, hauptsächlich von menschlichen Anhängern betriebenen, Kultes. Damit wurde klar, daß die Untoten zwar das willige Werkzeug, aber nicht die Hintermänner dieses gemeinen Überfalles waren. Nach einigen weiteren Abenteuern kontnen sie schließlich der Spur bis nach Graufalk zur Arena folgen. Sie erreichten die Stadt am 12. Erntemond und gerade noch rechtzeitig, um den Endkampf der Meisterschaft der Helden zu sehen - welcher sich allerdings in ein komplettes Fiasko verwandelte, in dessen Verlauf sein Halb-Elf Mentor den Tod fand - allerdings nicht ohne vorher noch dutzende von Untoten mit sich zu nehmen.
Verletzt und erschöpft stand Hornswell am Ende dieses Kampfes fast alleine auf den leergefegten und mit Leichen bepflasterten Rängen der Arena und sah hinab auf die kleine Heldengruppe, welche anscheinend das Schlimmste verhindert hatte. Er beschloß, sich am nächsten Tag bei ihnen vorzustellen und Näheres über ihre Beweggründe zu erfahren - vielleicht hatte er ja neue Verbündete im Kampf gegen den Kult gefunden! Außerdem hatte er seinen Mentor und Mitstreiter verloren und es schien langsam doch zu gefährlich zu werden, alleine weiter nachzuforschen...