Chronologie:Die Meisterschaft der Helden
Kapitel I: Die flüsternde Gruft | Kapitel II: Die drei Gesichter des Bösen | Kapitel III: Begegnung an der Schwarzstein-Feste | Kapitel IV: Der Palast der Reflexionen | Kapitel IV: Die Meisterschaft der Helden
Spielabend #42 - 5. Februar 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Wolfgang
- Datum
- 1. – 8. Erntemond
- Zusammenfassung
- Nash-falem berichtet
2. Erntemond
Heute kontaktierte uns die Celeste mit einem Herrn, der sich als Michael Pittermann vorstellt. Er hat eine Lizenz zum managen einer Gladiatorengruppe und sucht noch ein paar wackere Recken. Da wir ja auch zum Herrn Raknian kommen wollen, bietet sich das natürlich an. Nebnbei können wir unsere Börse etwas aufbessern...
Er ist nach zähen Verhandlungen bereit, von den Preisgeldern nur 40% zu nehmen und kostenlos kontakte zu den Buchmachern zu knüpfen. Die Eröffnung ist am Abend des 7. Erntemondes.
3. Erntemond bis 7. Erntemond
Allgemeine Vorbereitungen wie Sprüche runterladen, Komponenten Kaufen und Rollen besorgen.
7. Erntemond, abends
Wir weden standesgemäß per Kutsche abgeholt und zur Arena gebracht. Andere Teilnehmer und Gäste füllen so langsam den Ballsaal, bis endlich der Loris Raknian mit Begleitung den Ball eröffnet.
Hier nun die Regeln des Turniers:
Aufgabe ist möglich und muß durch eindeutige Signale deutlich gemacht werden. Wer danach auf einen aufgegebenen noch einschlägt, ist disqualifiziert. Genauso müssen Teilnehmer, die aufgeben, sofort den Kampfplatz verlassen, sofern möglich. Fliegen ist bis zu einer Höhe von 40 ft. erlaubt, das eingraben nicht.
Als Siegprämien gibt es:
1. Runde: 2000 GM + Bronzestatue. 2. Runde: 5000 GM + Silberstatue. 3. Runde:10000 GM + Goldstatue. Finale: 20000 GM + Gürtel des Champions.
Dann versuchten wir uns unter die Leute zu mischen und Infos herauszubekommen.
Die ganzen Buchmacher fingen an dann sich mit den Teilnehmern zu unterhalten, um sich einen Eindruck zu machen.
Wir betrieben britisches understatement.
Mit Verwunderung stellten wir fest, daß Aurics Bande ohne Tierra, der Elfendiebein unterwegs ist.
Diese tauchte aber unvermittelt als Gast auf und unterbreitete ein Angebot. Falls wir es schaffen Auric zu besiegen, dann
gibt sie uns 7500 GM Gewinn, wenn wir 2500 GM als Einsatz geben. Ich stimmte diesem zu, denn ich wollte diesen Möchtegernhelden eh mal eins aufs Maul geben.
Tierra gebot uns aber zu versuchen, Auric nicht zu töten. Wir erwiederten, daß wir unser mögliches Versuchen, aber das nicht garantieren können.
Am ende des Balls wurden wie Teilnehmer dann in unteren Areangebiete geleitet, wo sich dann in einem Bereich, Zenobium genannt, alle Teams in die Unterkünfte begaben.
8. Erntemond, morgens
um 6.00 ist Wecken und eine Traube an der Litfaßsäule war anzutreffen. Die Paarungen waren ausgelobt. Wir dürfen uns mit Arcane Auriga, eine Mannschaft aus Elfen, den Rächern der ödlande, eine Truppe aus Gnollen und einem Menschen und dem Saphirtrupp, Reitern aus dem Bakluni-Lande rumschlagen. Alle mit 3 Punkten in dem Ranking höher gehandelt als wir.
Da hat es wohl Auric einfacher, da er sich nur mit dem Kroppzeug rumschlagen braucht. Schein wohl sicheres Geld beim Wetten zu sein, aber die Quote dürfte auch nicht berauschend sein.
Mal sehen, vielleicht kann ich ja was mit unserem Kampf und anderen Managern drehen.
- EP
- 450
Spielabend #43 - 19. Februar 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Wolfgang ; Gäste: Dirk (Saphirtrupp), Oliver (Die Rache der Ödlande)
- Datum
- 8. Erntemond
- Zusammenfassung
- Michael erzählt
Während Nash, der ewig gierige Optimist, versucht möglichst viel Geld aus unserem bevorstehenden Sieg herauszuholen, haben wir die Gelegenheit uns unsere Gegner etwas näher anzuschauen. Die Elfinnen von Arcane Auriga reden mit keinem und tragen ihre Nasen so hoch das sie wohl bei einem Regenschauer ertrinken würden. Nash macht einen Handel mit dem Saphirtrupp, das wir zuerst die anderen Teams ausschalten bevor wir gegeneinander vorgehen. Der ungehobelte Tierschützer(Name?) mit seinen drei Gnollen von Den Rächern der Ödlande wäre im Krummen Hund in Diamandsee wohl besser aufgehoben gewesen. Zum Frühstück Alkohol fordern, den Saphirtrupp als Tierquäler beschimpfen, die Elfinnen anmachen und dann noch die Göttin Wee Jas so beleidigen das Erik fast durch die Decke geht ... tsk.
Nunja, wir sehen uns das erste Match des Tages an, das die Pechklingen eindeutig für sich entscheiden, um einen Eindruck von der gefüllten Arena und einen potentiellen zukünfigen Gegner zu bekommen.
Den zweiten Kampf des Tages bestreiten wir, dabei kommt es zu etwas Verwirrung ob der Regeln, weswegen u.A. Erik einen Dispell Magic fallen lassen muss da der Gegner noch nicht angegriffen werden durfte.
Wie mit Nash abgesprochen greift der Saphirtrupp nicht uns, sondern Arcane Auriga an. Nash geht im Alleingang gegen die Rächern der Ödlande vor. Leider hat Nash aber vergessen uns seine Absprache mit dem Saphirtrupp mitzuteilen, weswegen Galen einen Feuerball mitten ins Getümmel setzt. Tja, während die Rächer machtig Prügel von Nash beziehen mischen Galen und Qaein bei Arcane Auriga vs. Saphirtrupp mit. Erik eiert mehr in der Gegend rum, heilt einmal Nash und versucht vergeblich Todesfälle zu verhindern. Der Anführer der Rächer wird von einem mächtigen kritischen Treffer von Nash buchstäblich in Stücke gerissen und die Anführerin der Elfen wird, nachdem sie den Anführer des Saphirtrupps ausgeschaltet hat, von einem, unnötigerweise auch noch empowerten, Scorching Ray von Galen niedergebrannt. Schlussendlich gewinnen wir die Vorrunde ohne uns groß angestrengt zu haben.
Erik macht keinen Hehl daraus was er von dieser blutigen Art der Volksbelustigung hält, hätte die Gruppe nicht wichtige Gründe daran teilzunehmen würde er wohl aussteigen.
- EP
Spielabend #44 - 27. Februar 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Wolfgang
- Datum
- 8. und 9. Erntemond
- Zusammenfassung
- Galen berichtet
Wie erhielten unser Preisgeld und die Siegtrophäe. Nach der obligatorischen Ehrenrunde geleiteten uns die Ordner zu unseren Tribünenplätzen zurück, während der Kampfplatz für die nächste Begegung vorbereitet wurde.
Um 10 Uhr begann der nächste Kampf zwischen den "Irren Acht" (einer Gruppe Koboldmönche), der "Hammerfaust" (einer Gruppe dreier Azer), einer Gruppe namens "Kords Zähne", die aus Kordklerikern bestand sowie einigen Wereisbären, die sich interessanterweise unter dem Namen "Schneeleoparden" angemeldet hatten. Diese Gruppe hielt sich anfangs auch zurück, während die "Irren Acht" schnell ausschieden. Insgesamt wurde der Kampf jedoch von den Klerikern des Gottes Kord dominiert und schließlich auch gewonnen.
Den Mittagskampf konnte die Gruppe "Die Unmenschen" für sich entscheiden. Dabei handelte es sich um eine Gruppe Humanodider Gestalten, die jedoch nicht eindeutig einer Rasse zuzuordnen waren. Die anderen Teilnehmer nannten sich "Die Leichengräber" (3 Menschen, 1 Goblin), "Der letzte Phoenix" (2 Elfenkleriker auf Riesenadlern) und "Kniebeißer" (ein Gruppe von 8 Goblins).
Nash-falems Hoffnungen ruhten im Kampf Nummer Fünf, der gegen 2 Uhr nachmittags ausgetragen wurde, auf der Gruppe "Die Drakonische Brut", die zwar nur aus zwei Personen bestand, dafür jedoch als klare Favoriten galten. Kein Wunder, handelte es sich um zwei Halbork-Halbdrachen, einer rotgeschuppt, der andere blauschuppig. Die anderen Gruppen waren deutlich niedriger bewertet, so dass Nash-falem es wagte, auf den Ausgang des Kampfes zu wetten. Es traten weiterhin an: "Trunkene Teufelei" (2 Menschen, 2 Satyre), "Rauths Dragoner" (3 berittene Krieger mit Lanzen) und "Einer von Uns" (Ein merkwürdig aussehender Echsenmensch mit Tentakeln im Gesicht). Zur Überraschung aller siegten jedoch die Lanzenreiter, nachdem ein Reiter mit einem glücklichen Lanzenstoß einen der Halbork-Halbdrachen schwer verletzt hatte. So verlor Nash-falem sein Geld.
Der letzte Kampf wurde um 4 Uhr nachmittags bestritten. Wir erlebten des Auftritt des Vorjahressiegers "Aurics Schar". Dabei handelte es sich jedoch nur um Auric selbst in Begleitung von Kellek, einem Magier. Die übrigen Teilnehmer waren gegen beide chancenlos. Wir beobachteten interessiert den kurzen, ungleichen Kampf. Die "Nachteulen" (2 Dunkelelfen) und "Die Murmeltiere" (3 Halblingskrieger) waren schnell besiegt, so dass "Die Kammerjäger" (8 Gnomenkrieger) schlichtweg aufgaben, ohne dass sie vorher in dam Kampf eingriffen.
Gegen Abend wurden die siegreichen Teams in das Zenobium zurückgeleitet, wo ein gemeinsames Abendessen eingenommen wurde. Unterdessen räumten die Manager der unterlegenen Teams deren Unterkünfte. Da für den folgenden Tag keine Meisterschaftskämpfe angesetzt waren, wurde der Abend von einigen Teilnehmern zum Feiern genutzt. Insbesondere Rauths Dragoner konnten ihr Glück kaum fassen und gaben immer wieder die Geschichte Ihres Gruppensieges zum Besten. Später wurden an der Litfaßsäule die neuen Bewertungen der einzelnen Teilnehmer ausgehängt. Was soll ich sagen: Die Buchmacher hatten wohl inzwischen unseren Bluff durchschaut und unsere Bewertung von 2 auf 7 angehoben. Aurics Schar als Favorit blieb mit 10 bewertet.
Nach dem Abendmahl beschlossen wir, heimlich das Zenobium zu erkundigen. Da zwei Ausgänge bewacht wurden, untersuchten wir den dritten Gang, der aus dem Zenobium herausführte. Dabei handelte es sich um einen schmalen, roh aus dem Fels geschlagenen und leicht gewundenen Gang, der abwärts führte. An einer Stelle querte ein unterirdischer Fluß, vermutlich der gleiche, der auch durch das Zenobium fließt. Wir folgten dem Gang weiter und gelangten schließlich in eine unterirdische Höhle mit zahlreichen, aus dem Fels geschlagenen Hütten. In der Mitte des Raumes stand eine Statue eines Titanen. In der Ecke des Raumes befand sich ein See, unter dessen Oberfläche wir insgesamt drei Abgänge ausmachen konnten. Während zwei Gänge einen zu geringen Querschnitt aufwiesen, um von Menschen genutzt zu werden, war der dritte, offenbar größere Abgang durch einen massiven, runden Stein blockiert. Nash-falem suchte ergebnislos die Höhle nach geheimen Türen ab. Also kehrten wir in das Zenobium zurück.
So blieben uns noch die zwei bewachten Ausgänge aus dem Zenobium. Von einem Gang wussten wir, dass er in die Arena führt. Wir hatten zwar auf dem Weg von und zur Arena zahlreiche Abzweigungen gesehen, aber der zweite bewachte Gang erschien uns interessanter. Der Wachposten erklärte uns, dass sich dahinter weitere Räume der Arena befinden, in der zum Beispiel Waffen gelagert wurden und Tiere gefangen gehalten wurden. Er ermöglichte es uns sogar, die weiteren Räume selbst zu erkunden. Wir fanden einen großen, kreisförmigen Gang, von dem in regelmäßigen Abständen Wendeltreppen nach oben führten.
Spontan entschieden wir uns, eine Wendeltreppe zu erklimmen und fanden einen weiteren, von Fackeln erleuchteten Rundgang vor von dem diesmal jedoch weitere Gänge abzweigten. Einige der nach außen führenden Gänge waren jedoch schlichtweg nicht ausgebaut und endeten zum Teil bereits nach wenigen Metern. Einzig eine Küche mit einem Vorratsraum war ausgebaut. Im Innenbereich fanden wir dagegen zahlreiche verschiedene Räume. Weiteres Wachpersonal befand sich ein einem offenen Raum und unterhielt sich über die verschiedenen Kämpfe des Tages. Es gelang uns, unbemerkt an den Personen vorbei zu kommen. In einer Zelle stießen wir auf einen Gefangenen, der sich jedoch als Taubstumm herausstellte. Da wir mit ihm nicht kommunizieren konnten, beließen wir ihn in der Zelle, beschlossen jedoch gegebenenfalls am folgenden Tag zurückzukommen. Nachdem wir nahezu alle Räume erkundet hatten und nichts interessantes mehr vorfanden, begaben wir uns zu unserer Unterkunft im Zenobium zurück. Dem freundlichen Wachmann, der unsere kleine Exkursion ermöglicht hatte, überreichte ich noch schnell eine Silbermünze.
9. Erntemond
An diesem Tag fanden in der Arena allgemeine Wettbewerbe und Schaukämpfe statt. Für die Gladiatoren standen die Wettbewerbhe nicht offen. Wir hatten also kampffrei. Noch während des Frühstücks besuchte uns unser Manager Michael Pittermann und beglückwünschte uns zu unserem Sieg am Vortag. Dies war aber nicht der einzige Grund seines Besuches: Er offenbarte uns sein Motiv, ein Team zur Meisterschaft der Helden anzumelden. Im Vorjahr verschwand seine Schwester Lohaka, eine begabte Bardin, nach der Meisterschaft. Unser Manager recherchierte, dass seine Schwester wohl die Geliebte von Loris Raknian wurde. Nach der Meisterschaft hat sie jedoch niemand mehr gesehen, so dass Michael Pittermann und bat, Informationen über den Verbleib seiner Schwester zu sammeln.
Nachdem sich unser Manager verabschiedet hatte, begaben wir uns nochmals zu der unterirdischen Höhle mit dem See. Der Stein, der den Abfluss versperrte, ließ sich nicht bewegen. Erik konnte sich kraft der grünen Dame in ein Geistwesen verwandeln und schwebte durch den Stein, der tatsächlich einen Abfluß verstopfte. Der Gang dahinter führte abwärts in eine weitere unterirdische Höhle, in der sich einige Ghule aufhielten, die unseren Kleriker sofort bemerkten. Erik konnte einige Ghule, die zwar angriffen, aber aufgrund der Geistform unseres Klerikers nichts ausrichten konnten, vertreiben. Unverzüglich begab sich Erik zur Gruppe zurück, um Bericht zu erstatten. Außerdem konnte er die Geistform nicht ewig aufrecht erhalten und es gab erstebenswerteres, als ohne Rückweg in einer Höhle voller Ghule zu materialisieren. Als er uns von seiner Begegnung berichtete, beschlossen wir, den Kampf gegen die Untoten Wesen aufzunehmen. So teleportierte ich die Gruppe mittels Dimensionstor in unmittelbar hinter den Stein in den Gang...
- EP
Spielabend #45 - 6. März 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Wolfgang
- Datum
- 9. Erntemond
- Zusammenfassung
- Nash-Falem berichtet
Also teleportierten wir mittels Dim-Tor hinter den Schlußstein und stießen zur Höhle vor. Leider war sie nun leer. Diese Höle hatte 2 Ausgänge, von dem linken kam ein sehr starker Gestank nach Leichen. Also gingen wir zunächst en anderen entlang, bis wir in eine Höle kamen, die teilweise unter Wasser stand. Dort war aber nichts zu finden. Ein gut watbarere Wasserfluß ging weiter nach westen und so beschlossen wir, diesen mal zu folgen. Nach einiger Zeit und nicht gangbaren zu und abflüssen kamen wir schlißlich an eine Höle, wo sich dieser Fluß etwas aufstaut und die Kloake der Arena hineinfloß. Igitt!
Nachdem ein Detect Magic aber einen magischen Handschuh offenbarte, siegte meine Gier über den Ekel und begab mich schwimmenderweis dorthin. Wie es nun mal kommen musste, war ich noicht alleine. 4 Ochergelees ließen sich von der Decke fallen und umringten mich. Mein Waffe machte keinen effekt, außer daß sie sich teilten. Galens Feuerball hingegen machte Effekt und da sich die geteilten Ockergelees ihre ursprüngliche Gesundheit teilen, war nach einiger Zeit Schluß mit den Gelees. Daß Ich mich dabei verschätzt habe, Galens Feuerball entrinnen zu können, war mein Pech. Aber es gab immerhin ein Handschuh des Rostes als Presi der Mühe. Nun war es in der Höhle richtig eklig und da ich schon vom Schnodder eingedeckt war, konnte ich nun auch diese ausgiebeig erkunden. Sie förderte nichts weiteres zutage.
Also zurück und in die Ghulhöle. Dort war aber auch nichts zu finden und in die einzelnen Löcher kriechte ich nun doch nicht. Nach erfolgloser Rumsucherei ging es per Dim-Tor zurück und ein Ausgiebiges Bad wurde genommen.
Am Abend dann ging es zurück zum Raum mit den Tonkrügen und dem Nachbarraum mit dem Essig. Die Tonkrüge sind wohl mit Alchemistenfeuer gefüllt. Jedenfalls ließ dies mein leicht verbranntes Gesicht erkennen, nachdem ich eine der kleinen Phiolen auf gemacht hatte. Der Essigraum hingegen hatte eine gut versteckte Geheimtüre, hinter diese noch eine magische Falle war. Erik konnte sie erfolgreich bannen und so kamen wir dann (nach weiteren Geheimtüren) in einen Raum, wo uns schon 3 Kyussgezücht erwarteten. AHA! Hier sind wir richtig.
Einmal Zorn der Grünen Dame und ein wenig Kampf und diese drei waren Erledigt. Die Gänge, die von diesem Raum ausgingen waren ohne Besonderheit (Ein Raum war der Müllschacht, der andere wohl der Maschinenraum), aber eine Türe führte in einen Saal, in dem noch 6 Kyusszombies und 3 weitere Untote (Mohrgs) waren.
Auf gehts!
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Spielabend #46 - 11. März 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Wolfgang
- Datum
- 9. Erntemond
- Zusammenfassung
- Michael berichtet
Nun, das Untote Gezücht lässt sich nicht lange bitten und, von einem Kyuss Zombie abgesehen, stürmt auf uns zu; geradewegs in den Feuerball von Galen und den Zorn der Grünen Dame von Erik. Die uns schon bekannten Kyuss Zombies werden arg mitgenommen, die drei gräulich anzusehenden Skelettwesen sind aber nicht sehr beeindruckt. Quain ist von deren Anblick so schockiert das er Hals über Kopf davonläuft, hoffen wir mal das er keinen Arenawachen in die Hände fällt. Während das Kampfes entflieht einer der Kyuss Zombies durch eine Tür an anderen Ende des Saales. Nachdem wir die Untoten endlich besiegt sind bemerkt Nash den Zombie am Ende eines Ganges, in eine Art Altarraum, hinter einer Ecke meint er aber noch jemand oder etwas ausgemacht zu haben. In dem Raum selber kann er einen Altar ausmachen von dem ein seltsamer scheuslich grüner Strahl ausgeht und in einen Quergang verschwindet. Inzwischen ist auch die Furcht von Quain abgefallen und er teleportiert sich zur Gruppe zurück, erwischt wurde er zum Glück nicht. Tja, also auf den letzen Kyuss Zombie und schauen was in dem Raum sonst noch so lauert. Offensichtlich hat der letzte Zombie den Oberkleriker des versteckten Kyuss Tempels alarmiert. In dem Altarraum liegt ein Unhallowed Silence Feld. Der Kampf wogt einige Runden hin und her, Galen kriegt zwar einen Ennervation Spruch durch, vor Feuer ist der irgenwie teuflisch aussehende Typ, das machen wohl die rote Haut, die Hörner und die Fledermausflügel, aber gut geschützt. An ihn ran können wir auch nicht da er ein Schutz vor Lebewesen laufen hat und uns auch noch das Stillefeld und der Grüne Strahl behindert. Irgenwann haben wir ihn aber soweit abgekämpft das er sich in einen weiteren Raum zurückzieht, sich für den Nahkampf bufft und endlich sein Schutz vor Lebewesen fallen lässt. Dummerweise hat her sich als seinen last Stand den Raum zwischen zwei Türen ausgesucht, Veltis benutzt ihre überragenden akrobatischen Talente um an ihm vorbei zu kommen, haut ihm danach ordentlich eins über und wird dann von Erik mittels Benign Transportation mit Quain vertauscht. Nun haben wir ihn in der Zange: Nash und Quain flanken ihn, er kann nicht wegfliegen und steht in _unserem_ Silence Feld. er macht noch ordentlich Schaden, kann sich aber seinem Schicksal nicht mehr entziehen. Nach dem Kampf machen wir uns an fröhliche suchen und looten. Wir finden allerlei magische Gegenstände, darunter eine mittlere Prayer Bead bei der Erik ganz große Augen kriegt, kein Wunder das seine Dispells nicht durchkamen! Desweitern finden wir in den Privatgemächern des Herren eine ominöse Kiste die wir uns, ob der magischen Auren, nicht so richtig trauen zu öffnen. Der Grüne Strahl geht von einer Schriftrolle aus und endet an einer Doppeltür. Da es kurz vor Mitternacht ist und alle ziemlich am Ende sind beschliessen wir in unsere Unterkunft zurückzukehren.
- EP
Spielabend #47 - 18. März 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Wolfgang
- Datum
- 10. Erntemond
- Zusammenfassung
- Nash-Falem berichtet
Die neuen Tunierpaarungen stehen fest:
Kords Zähne gegen Rauths Dragoner
Pechklingen gegen Die unliebsamen Elemente
Aurics Schar gegen die Unmenschen.
Vom Rating her verspricht der erste Kampf wirklich Spannung und unser Kampf verprach eigendlich eine gute Quote. (Leider ist da aber ein Bug im Abenteuer, das die Quoten nach dem Ranking alleine festlegt, nicht auch nach dem Ranking des Gegners. Das gibt aberwitzige Quoten...).
Nun gut, zurück zum Tag. Michael Pittermann kommt auch wieder und wir geben eine neue Bestellug an Sachen auf, die wir benötigen. Dann kam der erste Kampf, der klar an Rauths Dragoner ging. Reiter mit Lanzen haben gegen Fußvolk immer einen Vorteil.
Unser Kampf gegen die Pechklingen hingegen mussten wir mittels Disqualifikation des anderen Teams gewinnen, denn alle drei Zwerge waren so rasend, daß sie a) nicht tot zu kriegen waren und b) sich einen Dreck um die Regeln scherten. Dabei wäre auch Qain fast grauf gegangen, wenn Erik ihn nicht mit einem Revivify gerettet hätte. Weiterhin musste auch Erik mit einem Heropoint dem Tod von der Schippe springen. Hoffe, er hat was daraus gelernt. Nicht jeder hält sich an Regeln, also auch die nicht regelkonformen Möglichkeiten in Betracht ziehen. Mit Hilfe des Schiedrichters konnten wir doch den Tag für uns gewinnen.
Der Kampf zwischen den Unmenschen und Auric ging klar an Auric.
Mal sehen, was noch der Abend bringt.
- EP
Spielabend #48 - 27. März 2008
- Spieler
- Michael, Stefan, Wolfgang, Markus
- Datum
- 10. Erntemond
- Zusammenfassung
- Galen berichtet
Nach dem Kampf übergab Nash-falem seine geborstene Spiked Chain unserem Manager mit der Bitte, diese bei einem örtlichen Schmied zur Reparatur abzugeben. Im Zenobium erfuhren wir während des Abendessen die neuen Ratings der Teilnehmer und die Turnierpaarungen des folgenden Tages. Trotz des harten Kampfes mit den Pechklingen wird unsere Gruppe nur geringfügig höher bewertet. Die eigentliche Überraschung betraf jedoch die Turnierpaarungen. Üblicherweise kämpft der Vorjahressieger gegen ein Monster, während sein Finalgegner in der anderen Paarung ermittelt wird. Unnötig zu erwähnen, dass der Kampf gegen das Monster eher ein Schaukampf denn eine tatsächliche Herausforderung für den Turnierfavoriten darstellt. Allerdings sollten wir am kommenden Tag nicht wie erwartet gegen "Rauths Dragoner" ankämpfen, sondern den Kampf mit "Fangzahn, dem Gefräßigen" aufnehmen, während die tapferen Lanzenreiter sich mit "Aurics Schar" messen mussten.
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass Hëlvaz unseren Kampf vom Publikum aus beobachtet hatte. Er war auch sehr überrascht, als er erkannte, dass es sich bei der Gruppe "Die unliebsamen Elemente" um jene Kämpfer handelte, die er so lange begleitet hatte und so plötzlich verlassen musste. Der Druide versuchte nach dem Kampf zur Gruppe zu gelangen, wurde jedoch von den Arenawachen abgewiesen. In Adlerform erkundete er dann das umliegende Gelände und stieß dabei auf einen versteckt gelegenenen Schornstein, der mit einem Gitter gesichert war. Dem Geruch und den Geräuschen nach zu urteilen, musste es sich dabei um einem Abzug einer Küche handeln. So verwandelte er sich in einen Affen, öffnete den Schacht und kletterte den Kamin hinab. Tatsächlich kam er in der Küche aus, wurde jedoch von einem Gehilfen bemerkt, der sofort aufbrach, um die Arenawachen zu holen. Hëlvaz, noch immer in Affenform, öffnete einfach die nächt beste Tür und fand sich in einer großen, aus dem Stein gehauenen Halle wieder: Dem Zenobium, in dem wir gerade zusammen mit den übrigen Turnierteilnehmern unser Abendmahl eingenommen hatten.
So verfolgten wir amüsiert die Versuche der Arenaangestellten, den Affen einzufangen. Wir hatten ja keine Ahnung, dass es sich dabei um unseren ehemaligen Weggefährten handelte. Einzig Kellek, der Magier aus "Aurics Schar", versuchte den Affen mittels eines Schlafzaubers einzufangen. Dies nahm Auric zum Anlaß, sich nun ebenfalls an der Jagd nach dem Affen zu beteiligen. So folgen wir mehr aus Interesse den Verfolgern. Nach einer slapstickreifen Verfolgung gelang es jedoch Hëlvaz sich in einem unbeobachteten Augenblich zurück zu verwandeln und dem heranstürmenden Auric zu suggerieren, dss er von einer Wache eingelassen wurde und der Affe weiter geflüchtet sei.
Wir bugsierten unseren zurückgekehrten Druiden in unsere Unterkunft und erzählten ihm schnell, was unsere Gruppe seit seinem Abschied erlebt hatte. Außerdem stellten wir ihm unsere neuen Mitstreiter vor.
Unsere Gruppe beschloß, nochmals in den weiteren Untergrund der Arena vorzudringen und den weiblichen Zombie, den wir am Vortag gesehen hatten, zu besuchen. Wir vermuteten stark, dass es sich hier um die verschwundene Schwester unseres Managers handeln könne. Zu diesem Zweck führte ich Hëlvaz und Erik zunächst mittels "Dimension Door" aus der Arena heraus, um Linnes nachzuholen, der in der Nähe versteckt wartete. Nash-falem und Veltis schlichen sich derweil an den Wachleuten vorbei durch die unterirdischen Räume, während Qaein aufgrund seiner eigenen Fähigkeiten direkt zum vereinbarten Treffpunkt teleportierte. Unterwegs konnten Nash-falem und Veltis ein Gespräch der Wachen belauschen. So erfuhren wir, dass es sich bei "Fangzahn, dem Gefräßigen" wohl um einen Frostsalamander handeln sollte.
Im Raum mit den Särgen, in dem wir am Vortag auf die Kyusszombis stießen, trafen wir uns. Von dort begaben wir uns zum Schlafgemach des besiegten Klerikers, mußten aber feststellen, dass der weibliche Zombie nicht mehr dort war. Die zweite Tür des Zimmers stand offen. Im Nachbarraum stöberte Nash-falem einen Gegener auf, der ihm mit einem Kältekegel begrüßte uns anschließend eine stinkende Wolke zauberte...
- EP
Spielabend #49 - 1. April 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
- Datum
- (immer noch) 10. Erntemond
- Zusammenfassung
- Hëlvaz erzählt:
...daraufhin entbrach ein langer und harter Kampf, in dessen Verlauf der Gegner auch noch einen Hezrou beschwor. Schlußendlich war Erik dann in der Lage, den Alkilith (welcher sich wieder in seine Amphore zurückgezogen hatte) in eben dieser zu besiegen. Ein wenig später verschwand die beschworene Kreatur wieder von alleine und der Kampf war vorüber. Linnes war im Zuge dieses Kampfes allerdings paralisiert worden und konnte sich noch eine ganze Zeit lang nicht bewegen.
- EP
Spielabend #50 - 8. April 2008
- Spieler
- Markus, Wolfgang, Stefan, Michael
- Datum
- 10. - 11. Erntemond
- Zusammenfassung
- Michael erzählt
Nachdem wir uns des dämonischen Gezüchts entledigt hatten verfielen wir in unsere übliche heilen und looten Routine. Dabei stellte Erik mit Bestürzung fest, daß sein Fait Healing Stab keine Wirkung mehr auf Nash zeigte. Eine Eingebung sagte ihm das Nash wohl seine chaotische Natur ablegen müsste, bevor ihn die Göttin wieder akzeptiert. Wir untersuchten weiter die Örtlichkeiten und überlegten uns wie wir in Raum in dem der grüne Strahl verschwindet kommen könnten. Auf der Rolle von der dieser Strahl ausgeht konnte man abyssalische Schriftzeichen erkennen, leider konnte sie zu dem Zeitpunkt keiner entziffern. Nash fand eine Geheimtür in dem Raum mit dem Dämon, wir beschlossen dem darauf folgenden Gang aber doch nicht mehr zu folgen, es war bald Mitternacht, wir hatten zuviel Resourcen verbraucht und Morgen auch noch einen Kampf. Helvaz setzen wir in der Höhle mit den alten Ruinen ab.
11. Erntemond
Tja, am Vormittag des nächsten Tages war unser Kampf mit Fangzahn dem Gefräßigen angesetzt, wegen angeblichen Problemen mit der Bestie dauerte es aber fast bis Mittag bis das Monster in einer riesigen Kiste in die Arena geschoben wurde. Die Befürchtungen von Erik das man uns mit dem Frost Salamander an der Nase rumführen wollte bestätigt. Was folgte war wohl eine unserer bisher verzweifelsten Schlachten, Helvaz konnte uns leider nicht helfen, da Nachmeldungen zum Turnier nicht erlaubt waren.
Aus der Kiste kam uns ein gigantisches froschähnliches Wesen mit viel zu großem Maul und viel zu vielen Tentakeln entgegen. Blitzschläge, und sogar eine Sound Lance prallten harmlos an der Kreatur ab. Sie selbst war zwar nicht allzu schwierig zu treffen, hatte aber unglaublich viele Hitpoints und traf fast mit jedem Schlag, der fürchterliche Runden riss. Für diejenigen die erstmal von Ihren Tentakeln oder Zunge ergriffen wurden gab es außer Magie kein Entrinnen mehr. Erik tat sein möglichstes Veltis vor dem sicheren Tod zu retten und war bereit sich, anstelle von Veltis, in das Maul der Bestie befördert zu lassen. Nash nahm stoisch Treffer um Treffer hin und teilte dabei selbst fürchterlich aus. Galen bemühte sich derweil das Ungetüm zu schwächen, leider ging sein Enervation Zauber daneben und traf den gegrappelten Erik. Quaein konnte ziemlich unbehelligt draufhauen da das Monster sich auf Nash konzentrierte. Was uns wohl gerettet hat war das Nash einen Freedom of Movement Zauber laufen hatte, auch sonst bis zum Stehkragen gebufft war und das Monster über mehrere Runden zwei seiner Tentakel benutzte um Erik und Veltis festzuhalten. Schlussendlich schaffte es Nash die Bestie zu erschlagen, er selbst hatte noch genau einen Trefferpunkt...
Nach dem Kampf stellte Erik fest das ein Heroe's Feast Zauber auf der Bestie lag, jemand wollte uns wirklich tot sehen. Wir nahmen wir unseren Preis von Raknian entgegen, wir konnten erkennen das er ob unseres Sieges doch etwas schockiert war. Na warte, dich kriegen wir auch noch ...
- EP
Spielabend #51 - 13. Mai 2008
- Spieler
- Markus, Michael, Wolfgang, Stefan
- Datum
- 11. Erntemond
- Zusammenfassung
- Hëlvaz berichtet:
Im nachfolgenden Arenakampf kämpften Rauths Dragoner gegen Auric und Khelek. Der Kampf war schnell entschieden, nachdem die meisten Dragoner nicht in der Lage waren, dem Verwirrungszauber zu widerstehen und sich teilweise selber angriffen.
Am Abend tafen wir uns dann alle wieder unten im 'Dorf', um weiter die Katakomben nach Hinweisen zu durchforsten. Nachdem wir in dem Raum mit der uralten, defekten Maschine angekommen waren, brachen wir das große Bleirohr auf und und schickten Veltis ins Rohr. Dabei stellte sie fest, daß das Rohr nach einer kurzen Strecke wohl von einer magischen Barriere blockiert wurde - wahrscheinlich handelte es sich um die gleiche Barriere, welche uns auch daran hinderte, die Doppeltür mit dem grünen Strahl zu erreichen. Daraufhin beschloßen wir, uns den Geheimgang auf der anderen Seite der Anlage genauer in Augenschein zu nehmen - nur um feststellen zu müssen, daß dieser plötzlich durch eine massive Steinwand versperrt war. Nachdem wir noch einige verschiedene Möglichkeiten bezüglich der grün leuchtenden Schriftrolle unternommen hatten (und Erik im Zuge dieser Versuche ein paar negative Level abgekommen hatte, die aber glücklicherweise durch ein Restauration wiederhergestellt werden konnten), versuchte Erik noch, in Geistform durch die Doppeltür zu kommen. Leider war auch dieses Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt, die Barriere hielt ihn auf.
So entschieden wir, in der darüber liegenden Etage nach dem anderen Eingang zur Anlage zu suchen. Der Raum, in welchem dieser Eingang wohl liegen mußte, wurde leider von zwei Wachen bewacht. Zu allem Unglück passierte Nash-Falem ein kleines Mißgeschick, und er wurde von ihnen gehört. Er schaffte es gerade noch, sich unsichtbar zu machen, ansonsten hätten wir wohl echte Probleme bekommen.
Da es nun doch langsam aber sicher auf Mitternacht zuging und wir für den morgigen Tag wieder fit und gut ausgeruht sein wollten, traten wir daraufhin leicht enttäuscht den Rückweg zu unserer Unterkunft an.
- EP
- ?
Spielabend #52 - 22.05.2008
- Spieler
- Michael, Wolfgang, Stefan, Markus
- Datum
- 12. - 13. Erntemond
- Zusammenfassung
- Galen berichtet
12. Erntemond
Gegen Mittag fand der Große Finalkampf in der ausverkauften, rund 18.000 Mann fassenden Arena der Stadt Graufalk statt. Unser ohrenbetäubendem Lärm wurde unsere Gruppe in die Arena geleitet, in der 4 große Sichtblenden aufgebaut waren. Wir wählten die gegenüber der Haupt- und Ehrentribüne aufgestellte Sichtblende. Auf dem Weg zu unserem Startplatz konnten wir feststellen, dass Loris Raknian nicht anwesend war. In seiner Loge konnten wir lediglich Hauptmann Okoral ausmachen.
Hëlvaz konnte an dem Finalkampf nicht teilnehmen, da eine Nachmeldung nicht möglich war. Es gelang ihm jedoch über die Magiergilde eine Karte zu erwerben und von der Haupttribüne aus zuzusehen.
Nachdem wir unsern Posten bezogen hatten, wurde offenbar Aurics Schar zu seinem Platz geleitet. Wir hörten, wie ein Raunen durch die Menge ging. Als zu Kampfbeginn der Sichtschutz durch Arenawachen umgeklappt wurden, sahen wir uns Auric und Kellek in Begleitung zweier Bronzegolems gegenüber, deren große Streitäxte in Flammen standen. Aurich selbst und Kellek waren in leuchtenden Auren eingehüllt.
Wir taten uns schwer, unseren Gegnern Schaden zuzufügen. Die Auren absorbierten einen erheblichen Teil der Schäden, die wir austeilten und schützten zudem Kellek vor scheinbar jedweder Magie. Damit nicht genug: Die Golem verfügten über eine Schadensreduktion und konnten überdies mit Feuer geheilt werden.
Mitten im Kampf bebte jedoch plötzlich die Erde. Der Boden brach im Zentrum der Arena auf und ein sehr großes madenähnliches Wesen kroch aus dem Loch. Das Monstrum verfügte über zahlreiche menschenähnliche Augen und über viele, weitreichende, tentakelartige Auswüchse. Von der Haupttribüne erschallte eine Stimme: "Sehet, der Apostel des Kyuss ist unter uns. Dort sind die Helden, die Du suchst." Wir erkannten Loris Raknian, der mit wehendem Mantel nun in seiner Loge stand und auf Auric zeigte. Unsere schlimmste Befürchtung wurde also bestätigt: Mitten im Kampf sahen wir uns einem Ulgustastra gegenüber, der mit Hilfe der Apostolischen Schrift erschaffen wurde.
Erik versuchte Auric zu überzeugen, dass das Monstrum nicht durch uns herbeigerufen wurde. Darüberhinaus bot unser Kleriker an, den Kämpfer mit einem Schutzzauber zu belegen, damit er nicht so leicht von dem Wesen angegriffen werden konnte. Unser Finalgegner mißtraute jedoch dem Angebot. Das Monster griff ihn an und veschlang ihn. Kellek suchte sein Heil in der Flucht, ohne den Bronzegolems zu befehlen, von uns abzulassen. Als Qaein sich zu ihm hinteleportieren wollte, verschwand er einfach. Hëlvaz versuchte von der Tribüne aus einzugreifen und zauberte eine "Cloud Burst", die über der Arena schlechtes Wetter erzeugte.
Als kurz darauf Qaein wieder auftauchte, war er einigermaßen überrascht. Am Zielort seines Teleports erscheinen, war Kellek nun fort, dafür herrschte gewissermaßen aus heiterem Himmel nun schlechtes Wetter.
Obwohl wir dem Monstrum bereits einigen Schaden zugefügt hatte, begann es plötzlich von innen heraus zu leuchten und alle Verletzungen zu heilen. Als das Leuchten über uns hinwegzog, erlitten wir erheblichen Schaden (bis zu 2 negative Level). Auf den Tribünen sank ein großer Teil des Publikums tot danieder. Auch Loris Raknian machte eine Verwandlung durch: Seine Haut verdorrte zusehends. Er beschwor ein infernalisches, fliegendes Pferd, bestieg es und ritt damit in den Kampf. Nachdem er mittels eines Feuerballes erheblichen Schaden unter der Gruppe angerichtet hatte, gab er seinem Nachtmahr die Sporen und flog davon.
Nash-falem gelang es schließlich den wieder erstarkten Wurm doch noch zu töten. Die Golems griffen jedoch weiter an, da wir uns weiterhin in dem ursprünglichen Kampfbereich der Arena befanden. Erst als wir diesen abgesteckten Bereich verließen, stellten die Bronzegolems ihre Angriffe ein. Da Erik aufgrund eines Zaubers einen Teil des Schadens nahm, den Nash-falem eigentlich einsteckte, brach er zwischenzeitlich schwer verletzt zusammen. Es gelang uns jedoch, ihn wieder einigermaßen zu heilen. Hëlvaz nahm unterdessen Adlerform an und stieß zu Gruppe, nicht ohne seinem Begleiter Linnes zu befehlen, ihm zu folgen.
Auf den Rängen versuchten die wenigen Überlebenden in schierer Panik zu flüchten, während sich gleichzeitig die ersten Untoten erhoben. Erik sah sich daraufhin veranlasst, seine Göttin Wee-Jas um Beistand anzuflehen. Er sei bereit, sein Leben für ein gigantisches Untote vertreiben zu geben, damit die Freistadt Graufalk nicht von Untoten überrannt werde. Seine Bitte wurde erhört: Eine gigantische Welle fegte über das Stadion und beseitigte die weit überwiegende Zahl der Untoten. Lediglich etwa 300 blieben übrig, die die Arena verlassen wollten. Wir setzen nach und konnten nochmals rund 100 Untote vernichten. Die übrigen entkamen jedoch in die Stadt. Wir hofften, dass die Stadtwache und die örtlichen Kleriker mit ihnen fertig werden. Erik hatte seine Bitte überlebt. Er spürte, dass er erst einmal weiterleben durfte, aber eine gewaltige Schuld bei der Göttin zu tilgen hatte.
Nach dem Kampf erschien der Golem-Meister Klantas und inspizierte die ruhig auf dem Feld stehenden Bronzegolems. Mit den Worten "Ich bin gleich zurück" verschwand er, um kurz darauf mit einer Schriftrole wiederzukehren. Mit einem Spruch übernahm er die Kontrolle über eine Golem und brachte ihn fort. Den zweiten Golem wollte er am Folgetag abholen.
Wir entschlossen uns, den Arenauntergrund nochmals aufzusuchen. Die Schriftrolle lag noch an seinem Platz, der grüne Strahl war jedoch nicht mehr vorhanden. Nachdem Nash-falem die Doppeltür öffnete, stieß er auf die Leiche des besiegten Ulgustastra. Unser Kämpfer ekelte sich vor nichts. Er begann sogleich, den Wurm auf der Suche nach Aurics Überresten (sollte ich besser sagen: Ausrüstung) aufzuschneiden. Erik nahm unterdessen die Schriftrolle an sich.
Anschließend begaben wir uns zu Loris Raknians Haus, dass aber inzwischen durch die Stadtwache umstellt wurde. Uns wurde bedeutet, dass eine Einmischung Außenstehender nicht gewünscht sei und wurde gebeten, am Folgetag unsere Aussage zu Protokoll zu geben. Hauptman Okoral befand sich scheinbar auf der Flucht.
Da wir scheinbar nichts mehr ausrichten konnten, versuchten wir im Krummen Haus eine Unterkunft zu erhalten. Der freundliche Gnomenwirt hatte sich glücklicherweise den Finalkampf nicht angesehen. Abends rechneten wir hoch, dass an diesem entsetzlichen Tag die Freistadt wohl 1/5 seiner Einwohner eingebüßt hatte. Wie gut, dass Eriks Bitte an die Göttin erhört wurde. Mit weit über 15.000 Untoten wäre die Stadt wohl nicht fertig geworden.
13. Erntemond
Vormittags suchten wir Eligos auf. Nachdem uns aber niemand die Tür öffnete, erzählte Hëlvaz, dass er auch vor einigen Tagen hier erfolglos angeklopft hatte. Seinerzeit hatte er in der Magiergilde nachgefragt, ob Eligos verreist sei. So versuchten wir, die Tür zu öffnen. Sie war unverschlossen. Bereits im Hausflur stießen wir auf den Leichnam seines Dieners. Eligos selbst wurde ebenfalls ermordet; seine Leiche fanden wir in seinem Arbeitszimmer vor. Die Spuren deuteten darauf hin, dass der Magier stranguliert wurde. Seine sterblichen Überreste saßen weiterhin am Schreibtisch über einen Brief gebeugt, den er an Alustan verfasste. Er wollte seine Aufzeichnungen über Kyuss dem gemeinsamen Lehrer von Alustan und Eligos zukommen lassen. Glücklicherweise konnten wir die Aufzeichnungen schnell finden und an uns nehmen.
Nachmittags machten wir dann unsere Aussage zu den Ereignissen des Vortages bei der Stadtwache. Bei dieser Gelegenheit berichteten wir auch davon, dass wir Eligos Leiche entdeckt hatten, ließen aber den Brief und die Aufzeichnungen unerwähnt.
Als wir uns anschließend im krummen Haus versammelten, besuchte uns kurz darauf Michael Pittermann, um uns unseren Anteil auszuzahlen. Wir berichteten ihn von unseren spärlichen Erkenntnissen hinsichtlich seiner Schwester Lohaka.
Zu guter letzt besuchte uns auch Tierra, die uns zumindest unseren Wetteinsatz bei der Diebesgilde zurückzahlte, nachdem aufgrund des Finales alle Wetten annuliert wurden. Wir übergaben der Elfin die Ausrüstung Aurics, konnten jedoch einige Gegenstände preisgünstig von ihr erwerben.
- EP
Kapitel I: Die flüsternde Gruft | Kapitel II: Die drei Gesichter des Bösen | Kapitel III: Begegnung an der Schwarzstein-Feste | Kapitel IV: Der Palast der Reflexionen | Kapitel IV: Die Meisterschaft der Helden