Chronologie:Der Palast der Reflexionen

Aus Die Zeit der Würmer
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Spielabend #30 - 9. Oktober 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
Zusammenfassung
Hëlvaz Bericht:

7. Wiesenmond

Am Abend in Diamandsee begaben wir uns als erstes zur Garnison, um über unser Abenteuer im Sumpf und die getroffenen Vereinbarungen Bericht zu erstatten und um die tote Magierin im dortigen Tempel aufzubaren.

8. bis 11. Wiesenmond

Am frühen Morgen besuchten wir Alustan, um ihn über den tragischen Verlust zu informieren und um ebenfalls Bericht zu erstatten. Alustan gab uns den Hinweis, daß wir in die Stadt Graufalk ins Gartenviertel reisen sollten, um seinen ehemaligen Studienkollegen Eligos über die Ereignisse zu informieren und das dieser uns bei manchen Fragen evtl. weiterhelfen könnte.

Um uns auf diese Reise vorzubereiten, gingen wir danach unseren verschiedenen Interessen nach und ergänzten unsere Ausrüstung.

12. bis 13. Wiesenmond

Da jetzt ein paar Tage vergangen waren, versuchte Erik erneut ein Speak with Dead, um evtl. doch noch etwas mehr von der toten Magierin zu erfahren - leider wieder vergebens. Also beschlossen wir, keine weitere Zeit zu verschwenden und direkt nach Graufalk aufzubrechen. Alustan und der Hohepriester des örtlichen Tempels dagegen würden in ca. 2 Wochen noch einmal ein Speak with Dead versuchen. Da die nächste Kutsche Richtung Graufalk erst 2 Tage später fuhr, konnten wir noch ein wenig unseren Interessen nachgehen.

14. - 16. Wiesenmond

Frühmorgens brachen wir mit der Kutsche in Richtung Graufalk auf. Die Reise verlief praktisch ohne besondere Vorkommnisse, wir verbrachten die Nächte in einfachen Unterständen, die wenigstens ein Dach über dem Kopf boten - wenn auch keine Wände.

17. Wiesenmond

Am frühen Nachmittag erreichten wir schließlich Graufalk. Vor dem Stadttor erwartete uns schon eine lange Schlange von Leuten, welche auch in die Stadt wollten. Notgedrungen reihten wir uns ein und nach knapp 2 Stunden waren wir endlich am Stadttor angekommen. Nachdem wir den Stadtwachen ein kleines "Trinkgeld" zukommen ließen, kamen wir auch ohne größere Probleme - und vor allem mit unserer kompletten Ausrüstung - in die Stadt hinein.

Wir erkundigten uns ein paar nach dem Weg ins Gartenviertel und danach nach dem Haus von Eligos, welches wir auch ohne größere Probleme fanden. Er empfing uns und wir berichteten ihm ausführlich über unsere Abenteuer. Ferner ließen wir ihm sowohl den Talismann der Sphäre, die Hörner und die verschiedenen gesammelten Unterlagen zum genaueren Studium zurück. Er empfahl uns das Gasthaus Zum krummen Haus, dessen Besitzer er gut kannte. Auf dem Weg zum Gasthaus kamen wir an einer Art Parade vorbei, welche ein paar Beutelschneider als gute Verdienstmöglichkeit erkannt hatten und uns um ein paar Sachen erleichtern wollten. Nash-Falem konnte einen der Diebe auf frischer Tat ertappen, was ihm leider nicht viel nützte, da just in diesem Moment die Hölle losbrach - genauer gesagt, die in der Parade mitgeführte Chimäre aus ihrem Käfig ausbrach.

Nach einem längeren Kampf waren wir in der Lage, die Chimäre kampfunfähig zu schlagen. Die Zirkusleute bedankten sich dafür bei uns mit zwei Tränken Restist Energy. DAnach begaben wir uns dann endlich in unseren Gasthof, um dort zu nächtigen und unseren Wunden zu versorgen.

EP
630@7, 900@5




Spielabend #31 - 13. Oktober 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
17. bis 19. Wiesenmond
Aufgestiegen
Mélinde, auf Stufe 6
Zusammenfassung
Galen berichtet

Bevor wir zum Gasthof aufbrachen, bestanden jedoch sowohl Erik als auch Melinde darauf, vor Ort zu bleiben. Immerhin hatte die Chimäre einen Passanten getötet, so dass eine Untersuchung des Vorfalles durch die Stadtwache wahrscheinlich war. So warteten wir gemeinsam, um unsere Aussagen zu Protokoll zu geben. Letztich wurde einer der Gaukler für weitere Verhöre durch die Stadtwache mitgenommen.

Anschließend begaben wir uns zum "Krummen Haus", dem von Eligos empfohlenen Gasthof. Der Wirt, ein bunt gekleideter Gnom, stellte sich als Tarquin Kurzstein der 24. vor. Als wir erwähnten, dass wir sein Haus auf Eligos Empfehlung aufgesucht hatten, bot er uns preiswerte Zimmer an. Die Räume waren gut und sauber und der Wirt erwies sich als sehr freundlich und zuvorkommend. Als Freunde von Eligos lud er uns abends zum Trinken ein. Dies ließen wir uns natürlich entgehen.

18. Wiesenmond

Geschäftiges Treiben in und vor dem Haus holte uns am nächsten Morgen aus den Betten. Da unser Kleriker die Idee hatte, mittels "Locate Object" nach dem Diebesgut zu suchen, begaben wir uns auf einen längeren Morgenspaziergang durch die Unterstadt. Leider blieb unser Versuch ohne Ergebnis, so dass wir uns anschließend trennten.

Erik besuchte den örtlichen Wijas-Tempel, während ich zunächst Hëlvaz zu Maldin & Elendorin, dem örtlichen Zauberbedarfsladen, begleitete. Leider erwies sich der alte Mann, der als Verkaufskraft im Laden arbeitete, als keine allzugroße Hilfe, als ich versuchte eine Spur zum Diebesgut zu erhalten. Immerhin waren die schwarzen, mit einem roten Kreuz gekennzeicheten Trankflaschen ja auffälliger als die sonst üblichen Behältnisse. Leider konnte der Verkäufer nicht weiterhelfen. Der Laden war allerdings sehr edel eingerichtet und vermittelte nicht den Eindruck, dass Ware aus zwilichtigen Quellen bezogen wurde. Insgesamt mussten wir feststellen, dass magische Gegenstände in der Stadt exorbitant teuer verkauft wurden. Wenigstens erhielten wir den Tipp, es einmal in einem Haus namens "Wandernde Eiche" zu versuchen. Hëlvaz begab sich anschließend auch dorthin, während ich die verschiedenen Bars der Stadt erkundete, um einerseits Anregungen für das Emporium in Diamantsee zu holen und andererseits als letzten Versuch die Spur zum Diebesgut aufzunehmen. Auch hier waren meine Versuche nicht vom Erfolg gekrönt. Nachdem ich eine geringe Summe beim Glücksspiel verloren hatte, begab ich mich zum "Krummen Haus" zurück. Es sah so aus, als ob ich das Diebesgut tatsächlich abschreiben musste.

Dort erfuhr ich, dass Hëlvaz in der "Wandernden Eiche" tatsächlich einen Zauberstab erstanden hatte. Den restlichen Tag hatte er dann dazu genutzt, der örtlichen Zauberergilde beizutreten.

Wie Nash-falem den Tag verbracht hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

19. Wiesenmond

Über den Tag ging jeder wieder seinen Interessen innerhalb der Stadt nach. Als wir uns abends wieder im "Krummen Haus" trafen, spendierte uns Tarquin ein Getränk namens "Gnomenblut", das vortrefflich schmeckte. Als Erik von einem kurzen Toilettenbesuch zurückkam, passierte das Unfassbare: Er giff den Wirt ohne ersichtlichen Grund mit einem Messer an, so dass dieser hinter der Theke blutend zusammenbrach. Wir alle, Zeuge des Geschehens, waren entsetzt. Erik nutzte die erste Verwirrung und verschwand wieder in Richtung Toilette. Verzweifelt versuchten wir, dem schwer verwundeten Gnom zu helfen. Als unser Kleriker abermals von dem Waschraum zurückkam, stuzte er zunächst und heilte den Gnomen dann mit seinen Kräften. Von uns befragt, schien er sich nicht an seine Tat erinnern zu können. Ein Blick in die Waschräume zeigte, dass diese verlassen waren. Als kurz darauf die Stadtwache eintraf, wurden die gesamte Gruppe verhaftet, obwohl auch andere anwesende Gäste bezeugten, dass Erik die Bluttat alleine augeführt hatte. Auf der Wache mussten wir unsere gesamte Ausrüstung abgeben und wurden in einzelne Zellen gesperrt.

Unsere abendliche Ration, die wir dort erhielten, war aber offenbar vergiftet. Schon bald fiel ich in einen tiefen traumlosen Schlaf aus dem ich später an einem anderen Ort erwachen sollte.... Hëlvaz erzählte mir später, dass er hinsichtlich der Rationen so etwas wohl geahnt hatte und das Essen lieber verweigert hat. So erlebte er auch mit, wie die Stadtwache in der Nacht den ebenfalls bewusstlosen Nash-falem aus seiner Zelle holte und abtransportierte. Wenig später betraten die Wachen die Zelle von Hëlvaz, der sich vorsichtshalber erst einmal schlafend stellte. In einem günstigen Moment griff er die beiden Wachen an, hatte aber keinen Erfolg. Die Wachen schlugen hart zurück und schickten unseren Druiden in das Reich der Träume.

EP
665@7, 710@6




Spielabend #32 - 30. Oktober 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
Zusammenfassung
Hëlvaz Bericht (Am Anfang laut der Erzählung von Erik und Galen):

Erik erwachte und musste feststellen, daß Nash-Falem, Melinde und er selbst sich auf einmal in einer ganz anderen Zelle befand, als in der, in die er gebracht worden war. Nachdem auch Galen in der gegenüberliegenden Zelle wach wurde und mich verletzt und obendrein auch noch bewußtlos vorfand, holte Erik mich dank Benign Transposition in seine Zelle und verpasste mir ein paar Heilzauber - die aber leider nicht ausreichten, um mich wieder zu Bewustsein zu bekommen. In den anderen Zellen des Kerkers befanden sich noch 2 Stadtwachen und eine Frau (später erkannten wir, daß es noch eine Zelle gab, welche wohl von einem leicht verrückten Edelmann beleget war). Nach einiger Zeit kamen ein paar Wachen und wollten mich (nachdem ich wieder in meiner Zelle gelandet war) mitholen. Galen nutzte die Gelegenheit und ein Kampf brach los. Der Kampf tobte hin und her, aber zum Schluß gelang es uns, durch ein paar geschickte Aktionen die beiden Wachen auszuschalten, welche sich daraufhin als Doppelgänger herausstellten - was auch den Mordanschlag im krummen Haus erklärte.

Im Laufe des Kampfes kam auch ich wieder zu mir, und konnte dann auch bei einem der Wächter einen seltsamen krummen Schlüssel mit einem Symbol finden, welches ein Schiff zeigte, das von einem großen Kraken in die Tiefe gezogen wird. In einem Nebenraum fanden wir zum Glück unsere komplette Ausrüstung - interessanterweise auch die Sachen, welche wir am Abend der Verhaftung gar nicht mit uns führten...

Die beiden Stadtwachen rüsteten wir mit den Sachen der Doppelgänger aus. Ferner befreiten wir die Elfin, welche sich als "Ilija Sternenschar" vorstellte und wohl eine Handelsbeauftragte der Elfen war. Den anderen Gefangenen ließen wir erstmal in seiner Zelle zurück, da er uns doch ein wenig zu unberechenbar (um nicht zu sagen: verrückt) vorkam, um ihn mitzunehmen, solange wir nicht wussten, was uns noch erwartet. Wir hatten vor, ihn dann nachher zu befreien und mitzunehmen.

Kurz darauf stießen wir auf einen großen Lagerraum, in dem Nash-Falem prompt überraschend von einer Truhe angegriffen wurde - die sich dann als Mimik herausstellte. Just als der Kampf richtig losging, fielen uns die beiden Stadtwachen in den Rücken - es waren auch Doppelgänger, welche die Gelegenheit nutzen wollten. Den Mimik und die erste der beiden Wachen konnten Nash-Falem und Erik nach hartem Kampf erledigen - die zweite Wache erwies sich allerdings als ein härterer Brocken...

EP
560@7, 720@6




Spielabend #33 - 15. November 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
 ?
Zusammenfassung
Michael schreibt:

Auch die letzt große Truhe im Raum entpuppte sich als Mimic, schlussendlich schafften wir es aber uns aller Gegner zu entledigen. Die vermeintliche Tür in den Keller entpuppte sich als gemeine Falle die aber keinen Schaden anrichten konnte. Die große Doppelflügeltür im Norden war der Ausgang des Lagerhauses. Auf dieser Tür fanden wir in leicht fremdartiger Schrift die Worte "Feuchte Feste", zusammen mit einem Bild von einem Oktopus der ein Schiff in die Tiefe zieht. Wir beschlossen noch die Doppeltür bei den Zellen zu öffnen. Dahinter fanden wir einen über den Fluß gebauten Raum dessen Boden größtenteils eingestürzt war. Über die verbleibenden Stützpfähle waren Holzbalken gelegt. Als Nash versuchte über die Balken zu kommen, stürzte er ins Wasser und wurde von einem unsichtbaren Wesen schwer verletzt. Wir zogen uns aus dem Raum zurück. Hier fiel Erik auf das ein Faith Healing nicht mehr auf Nash wirkte. Desweiteren hat Erik irritiert mitbekommen das Nash einen starken Heilzauber gecastet hat dessen er seiner Meinung nach nicht fähig sein sollte. Desweiteren fanden wir am bewusstlosen Nash einen ominösen Magischen Gegenstand mit starker Erkenntnismagie, den die Gruppe nicht kannte. Nash versuchte sich rauszureden aber Galen und Erik waren schon fast versucht ihn sterben zu lassen und nur falls er sich nicht in einen Doppelgänger verwandelt wiederzubeleben. Wir beschliessen ihn vorerst gefesselt zu lassen und suchten und einen Platz zum Übernachten in einem anderen Lagerhaus. Den leicht verrückten Edelmann und den Doppelgänger nahmen wir mit.

EP
1400@7, 1800@6




Spielabend #34 - 20. November 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
20.Nov.2007
Aufgestiegen
Erik, Galen, Nash-falem, auf Stufe 8
Zusammenfassung
Pseudo Nash Falem berichtet.

Mein Auftrag war es die Cairn-Hill-billies zu infiltrieren und auszukundschaften, deren Verhalten zu beobachten, herauszufinden, was sie wissen und was nicht. Ich soll sie erst dann in den Rücken fallen, wenn sie in den Verhörraum kommen. Seltsamer Befehl, der schlußendlich auch in das Scheitern des Plans mündet. Ich hatte mehrere Gelegenheiten die Gruppe zu eliminieren, aber nein, Telarkin hatte was 'genialeres' vor. Nun gut, dazu später.

Als Nash Falem:

Am nächsten Morgen wachten alle wieder auf und rätzelten rum, was mit Nash falem los sei. Erik wirkte eine 'Zone of Truth', ohne sichtbaren Erfolg und dann Wusste Erik zunächst nicht weiter. Ich konnte Ihn mit dem umfangreichen Wissen dank des Mind-clones über Nash falem weiter täuschen. Leider kann man den Glauben nicht täuschen, da sonst meine Deckung nicht in Gefahr gekommen wäre.

Die Gruppe hatte noch einen anderen Doppelgänger gefangen genommen und boten ihm einen Deal an: Erzähle und wir lassen dich laufen. Dabei kam dann auch raus, daß Telarkin dies angeleitert hat mit dem Anschlag auf den Wirt, die Verschleppung aus dem Magistratsgebäude etc. Weiterhin erhielten wir auch ein Passwort, mit dem wir die beiden Unsichtbaren Schleicher ungefährdet passieren konnten ('In Zyrxogs Namen').

Also ging es wieder rein in den Unterschlupf und kamen so an einen Schacht, der zur Hälfte unter Wasser war. Erik und ich scouteten voran und trafen dabei auf einen Riesentintenfisch, den ich dank defensiver Kampfweise relativ unbeschadet überstand. Weiterhin fand ich ein Podest mit einem Hebel, der ein Pumpmechanismus akitvierte, der das Wasser entfernte. Somit konnten dann alle anderen auch nachkommen. Eine Tür führte in einen Flur mit 5 Türen und 2 Doppeltüren. Eine Tür führte in den Abort, 4 weitere waren Türen zu Unterkünften (wovon 3 auch belegt waren), eine Doppeltür war eine Falle und die Letzte kamen wir nicht dazu, weil eben die Unterkunftsbewohner uns in einen heftigen Kampf verwickelten. Auch hier hätte ich die Gelegenheit gehabt, die Gruppe zu vernichten, aber nein, Telarkin hatte ja was besseres vor. Idiot.

EP




Spielabend #35 - 27. November 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
unbekannt
Zusammenfassung
Galen berichtet

Nash-falem öffnete die verbliebene Doppeltür, zu der wir einen Sicherheitsabstand einhielten. Immerhin hatte sich die Doppeltür am anderen Ende des Flures als gemeine Falle entpuppt. Im dahinter liegenden Raum fanden wir zwei Tische voller Papiere vor. Außerdem hing an der Wand ein großer Stadtplan von Graufalk. Bei einer ersten Inaugenscheinnahme fiel uns an dem Plan nichts außergewöhnliches auf. Er schein die Stadt so zu zeigen, wie wir Sie kannten und es befanden sich keinerlei sonstige Markierungen auf dem Plan. Dennoch entschieden wir, den Plan zusammen mit den übrigen Papieren für eine spätere Durchsicht mitzunehmen. Da der Raum keinen weiteren Ausgang zu haben schien, nahmen wir uns die Zeit und durchsuchten die übrigen vier Räume, aus denen zuvor die Doppelgänger kamen. Hier machten wir reiche Beute und entdeckten noble und royale Kleidung.

Im letzten Raum entdeckte Nash-falem eine Illusion. Was scheinbar eine massive Wand war konnte einfach durchschritten werden, so dass wir in einen kleinen dunklen Raum gelangten, aus dem eine Metalltür herausführte. Unter die Tür konnten wir einen Lichtschein ausmachen.

Als wir die Tür öffneten, erlebten wir eine Überraschung. In einem achteckigen, verspiegelten Raum, der durch Fackeln erleuchtet war, fanden wir fünf mit Handfesseln gefangene Gestalten vor, die um eine Stange in der Raummitte gruppiert waren. Die Gefangenen sahen ein wenig abgerissen aus, kamen uns aber sehr bekannt vor: Sie sahen aus wie wir ! Während ich verdutzt zu meinem Ebenbild hinging, griff mich Nash-falem, der zuvor unsere Gruppe begleitet hatte, plötzlich an. Erik hatte ja schon länger vermutet, dass mit unserem Gefährten etwas nicht stimmte. Noch bevor ich reagieren konnte, gelang es einigen der gefangenen Ebenbilder, sich von den Fesseln zu befreien und uns ebenfalls anzugreifen. Jeder beschuldigte jeweils sein Ebenbild, der falsche, also der Doppelgänger zu sein. Einzig bei Nash-falem war ich mir sicher, wer die richtige uns die falsche Ausgabe war. Aufgrund des unvermittelten Angiffs von Nash-falem war ich aber bereits erheblich verletzt, so dass ich sicherheitshaber den Raum verlassen wollte. Dabei zog ich weitere Angriffe der Doppelgänger auf mich. Es gelang mir, schwer verletzt den Raum zu verlassen und die Metalltür hinter mir zu schließen. Unglücklicherweise wurde mein Trankgürtel ja vor einer Zeit entwendet, so dass ich nur noch abwarten konnte, wie sich der Kampf hinter der Tür entwickeln würde. Plötzlich ging die Tür auf und Erik konnte mir einen Heiltrank anreichen. Obwohl es sich um eines der schwarzen Behältnisse handelte die wir bei der "Schwarzen Mutter" erbeutet hatten trank ich den (hoffentlich) rettenden Saft gierig. Zu spät bemerkte ich, dass etwas Weiches darin war, das ich mitverschluckte. Die heilende Wirkung des Tranks stellte sich jedoch augenblicklich ein.

In der Zwischenzeit gelang es der Gruppe, unsere Gegner auszuschalten und den echten Nash-falem zu befreien. Ich befürchtete jedoch aufgrund des Heiltrankes schlimmes. Probehalber öffneten wir eine andere schwarze Heiltrankflasche und entdeckten, dass in dem Trank einer jener kleinen Würmer schwamm, die wir inzwischen nur zu gut kannten: Kyussgezücht ! Obwohl der Wurm sich nicht bewegte, war ich der Panik nahe, da ich inzwischen spürte, wie sich der von mit verschluckte Wurm zu regen begann. Ich war sogar bereit, dass mit der Wurm aus den Eingeweiden geschnitten würde, wenn Erik mich anschließend schnell genug heilen könnte. Glücklicherweise hatte der Kleriker aber eine andere Idee und las "Cure Disease" von einer mitgeführten Schriftrolle ab. Tatsächlich konnte ich auf diese Weise von dem Wurm befreit werden, in dem ich mich übergab und den blutigen Wurm ausspie.

Währenddessen entdeckte der echte Nash-falem eine Geheimtür in einem Spiegel, die aus dem Raum herausführte...

EP




Spielabend #36 - 11. Dezember 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
unbekannt
Zusammenfassung
Michael berichtet

Hinter der Geheimtür ist ein kurzer abgeknickter Gang, an dessen Ende eine Tür ist. Dahinter befindet sich ein grell erleuchtetes Spiegellabyrinth, mit Türen die aus dem Boden schiessen wenn zwei Leute an der richtigen Stelle nebeneinanderstehen. Insgesamt werden wir von drei Doppelgängern angegriffen die uns, dank ihrer Kenntnis des Labyrinths, ziemlich zusetzen und Melinde beinahe umbringen. Schlussendlich können wir sie aber besiegen und erreichen den Ausgang des Labyrinths. Die Tür öffnet sich in eine Art Thronsaal wo jemand der wie Alustan aussieht uns mit den Worten "Tretet näher, es ist Zeit das ich euch die Warheit erzähle!" emfängt. Jaja, wers glaubt wird selig ...

EP
720@8, 840@7, 1080@6




Spielabend #37 - 18. Dezember 2007

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
unbekannt
Zusammenfassung
Allustan bedeutete uns, näher zu kommen. Ich begab mich nach vorne (mit einer gesunden Portion Vorsicht) und wäre auch fast in eine Fallgrube gefallen. Das läutete den Kampf ein.

Linnes stürmt vor und wird vo einem Speer getroffen, der in einer Falle versteckt war.

Nun zeigte der pseude-Allustan sein wahres Gesicht und verwandelte sich in einen Barbaren. Wir konnten Ihn dennoch bezwingen. Dann durchsuchten wir die Räume und konntn einege Informationen zu tage fördern, z.B. daß dieser Doppelgänger Telarkin hieß und einen Drahtzieher hatte. Beim Rückweg trafen wir dann auch auf diesen, einen Illithid. Urgs.

WeeJas sei dank hatte er es wohl nicht auf zuns abgesehen und nur seine Schergen auf uns gehetzt und sich selber abgesetzt, denn sonst wären wir nun entweder Larvenfutter oder sonstwie tot gewesen.

EP
1760@8, 2100@7, 2640@6




Spielabend #38 - 1. Januar 2008

Spieler
Markus, Michael, Wolfgang
Datum
21. - 23. Wiesenmond
Aufgestiegen
Mélinde, auf Stufe 7
Ausgeschiedene Abenteurer
Hëlvaz
Zusammenfassung
Galen berichtet

Wir beschlossen, uns ebenfalls abzusetzen. Es gelang uns, das Lagerhaus ungefährdet zu verlassen. Im benachbarten Lagerhaus stellten wir fest, dass sich der verwirrte Edelmann, den wir nach dem erfolglosen Verhör des - wie sich ja später herausstellte - falschen Nash-falem dort zurückgelassen hatten, inzwischen wohl selbst befreien konnte. Vorsichtig begaben wir uns in die Stadt und versuchten, vorsichtig in Erfahrung zu bringen, ob unsere Gruppe noch ob des feigen Anschlages auf unseren freundlichen Wirt Tarkwin noch gesucht wurde. In einer nicht weit vom krummen Haus gelegenen Schänke fand ich dann auch heraus, dass wohl keine Ermittlungen mehr liefen, nachdem die Täter ja noch am gleichen Abend verhaftet wurden. So begaben sich Nash-falem und ich zu dem Gnomenwirt, um ihm die näheren Umstände des Attentates zu erklären und ihm darzulegen, dass nicht Erik, sondern ein Doppelgänger ihn angegriffen hatte. Da wir ja offensichtlich freigelassen wurden, glaubte Tarkwin uns. Von unserer nächtlichen Verschleppung und anschließenden Flucht aus der "Feuchten Feste" erwähnten wir natürlich nichts. So konnten wir wieder unsere Unterkunft im krummen Haus beziehen. Nebenbei konnten wir noch das genaue Datum in Erfahrung bringen: Der 21. Wiesenmond.

Im weiteren Verlauf des Tages besuchten wir noch Eligos, dem wir ebenfalls umfangreich berichteten. Der Magier klärte uns über die Illithieden auf, verwies jedoch für weitere Auskünfte über diese Wesen auf die örtliche Bibliothek. Obwohl Eligos noch keine Aussagen über die Gegenstände und Unterlagen, die wir vor wenigen Tagen bei ihm gelassen hatten, treffen konnte, baten wir Ihn zusätzlich die Namen Telarkin und Zyrxog zu recherchieren.

22. Wiesenmond

Wir nutzen den Tag, um unsere Beute zu identifizieren. Außerdem besuchten wir die örtliche Bibliothek, um uns weiter über das Wesen und die Gefahren eines Illithied zu erkundigen. Da das Tragen von Waffen in der Bibliothek jedoch nicht erlaubt war, forschten Hëlvaz und ich in den Schriften, während Erik und Nash-falem in der Zwischenzeit in der Stadt einige magische Schriftrollen erwarben. Ich war sehr damit einverstanden, wenn wir uns mit "Cure Disease"-Rollen eindeckten.

23. Wiesenmond

Hëlvaz überraschte uns beim Frühstück mit der Mitteilung, dass er die Gruppe in nächtser Zeit nicht mehr begleiten wolle. Offenbar hatte er sich dazu entschlossen, den örtlichen Druiden einen längeren Besuch abzustatten. So mussten wir bei dem bevorstehenden Abenteuer auf den Druiden und seinen tierischen Begleiter Linnes verzichten. Wir hatten ja keine Ahnung, was auf uns zukam...

Wir hatten bei Telakin einen Zettel gefunden, auf dem ein Treffpunkt an einer Kanalkreuzung unter der kalten Schmiede bezeichnet war. Dies war im Augenblick unsere vielversprechenste Spur, so dass wir uns in das Handwerkerviertel begaben. Die kalte Schmiede war auch schnell gefunden, da sich der Schmied auf kalt geschmiedetes Eisen spezialisiert hatte. Folglich gingen wir die umliegenden Straßen ab, um den Verlauf der Kanäle zu ermitteln, die unter der kalten Schmiede wohl zusammenliefen. Leider befanden sich die Kanaldeckel mitten auf der Staße, so dass uns nichts weiter übrig blieb, als auf offener Straße am hellichten Tage den Einstieg in die Unterwelt von Graufalk zu wagen. Offensichtlich interessierten sich die Passanten jedoch nicht für eine Gruppe Abenteurer, die sich in die Kanalisation begaben.

Gemeinsam erforschten wir en Kanal. Da dieser unterirdisch keineswegs in gerader Linie verlief, war es schwierig abzuschätzen, wann wir unter der kalten Schmiede sein würden. Unterwegs kamen wir an schwach leuchtenden Spuren vorbei. Als wir wenig später an einer größeren Kanalkreuzung auf eine kleine, leuchtende Pilzkolonie stießen, die im Volksmund als Bettlergold bekannt war, erinnerten wir uns, dass wir diese Sporen bereits auf den Schuhen der beiden Dunkelelfen gesehen hatten, die den Illithied begleiteten. So folgten wir den leuchtenden Fußspuren durch die Kanalisation. Leider waren die Spuren nur sehr schwach ausgeprägt, so dass wir gelegentlich die falsche Richtung einschlugen. Nachdem wir auf diese Weise bereits etliche Stunden durch den Kanal gegangen waren, wurden wir plötzlichen von einer Gruppe Würmern angegriffen, die wir jedoch schnell besiegt hatten.

Nach einer weiteren Stunde fanden wir eine im Wasser treibende Leiche, die offensichlich von dem Illithied getötet wurde: Der Körper hatte ein Loch im Schädendach, das Gehirn fehlte.

Später stießen wir auf eine große Kolonie der leuchtenden Pilze. Bei näherer Inaugenscheinnahme entdeckten wir einen nur notdürftig getarnten Durchgang zu einem Höhlengang. Als wir diesem Gang folgten, stießen wir auf eine Höhle, die durchweg von Pilzen bewachsen war. Auffällig waren zudem vier mannsgroße Pilze, die im Raum verteilt wuchsen. Sie schrillten kurz lauf auf, als Nash-falem die Höhle betrat. Dies veranlasste ihn, die großen Pilze mittels seiner Stachelkette zu zerstören. Die Pilze auf dem Boden setzten zudem giftige Sproren frei, wenn man den Pilzteppich betrat. (Con -1)

Im anschließenden Gang befand sich ein Hinterhalt. Wir wurden in einen heftigen Kampf verwickelt. Hier musste ich meine magischen Fähigkeiten einsetzen, da die clever postierten Dunkelelfen für Nahkämpfer nur schwer zu erreichen waren. Leider verfügten diese Wesen über eine gewisse Widerstandkraft gegen magische Sprüche. Zudem setzen Sie Dunkelheit ein, so dass die Orientierung im Kampf nahezu unmöglich wurde. Glücklicherweise halfen meine geschärften Sinne wenigstens in der Dunkelheit. Den anderen Gruppenmitgliedern erging es da deutlich schlechter. Dennoch konnten wir den Kampf für uns entscheiden.

Nachdem die Gegner besiegt waren, folgten wir dem Gang weiter, der sich wenig später verzweigte. Beide Gänge mündeten in eine große Höhle, in der Wasser floss. Um die Stalagmiten wand sich eine große schwarz-rot gestreifte Schlange. Bei näherem Hinsehen bemerkten wir, dass das Monster einen humanoiden Kopf hatte. Als das unheimliche Wesen sprach, stellte sie sich als Fasasch, der Allmächtige vor und verlangte, dass wir ihm für eine Passage durch seine Höhle alle Schätze aushändigen sollten. Nash-falem sah an diesem Punkt die Verhandlung als gescheitert an und versuchte, an dem Wesen vorbei in den nächsten Gang zu gelangen. Leider stellte sich heraus, dass Fasasch magiebegabt war und zauberte eine Unsichtbarkeit. Wir hörten, dass weitere Zauber von dem Schlangenwesen vorbereitet wurden. Damit nicht genug: Nash-falem konnte deutlich hören, dass auch in der Nachbarhöhle gezaubert wurde, obwohl er noch nichts erkennen konnte. Der nun folgende Kampf wäre beinahe unser Ende geworden: Wir fanden uns in einem Durchgang zwischen zwei Höhlen wieder und wurden von der einen Seite von dem Schlangenwesen attackiert und von der anderen Seite von sechs Dunkelelfen angegriffen, unter denen sich eine Klerikerin befand. Da die Dunkelelfen den Bereich zudem wieder mit einer Dunkelheit belegten, verschaffte dies unseren Gegnern einen zusätzlichen Vorteil. Ich kann nicht sagen, dass mir die körperlichen Veränderungen, die ich in letzter Zeit durchgemacht hatte, alle gefielen, aber im Kampf erwies sich einmal mehr mein Säureatem als sehr nützlich. Wenn es dem Rest der Gruppe gelang, den von der Dunkelheit erfassten Bereich zu verlassen, erwiesen sie sich auch als harte Gegner. Die Klerikerin hätte mich jedoch um ein Haar umgebracht. Nur Nash-falem, der mir buchstäblich in letzter Sekunde einen Heiltrank einflößen konnte, verdanke ich mein Leben. Auch unsere tapfere Melinde ging während des Kampfes zu Boden, wurde aber von Erik so gut es ging verteidigt und geheilt. Schlußendlich konnten wir doch gemeinsam unsere Gegener zur Strecke bringen. Der Preis war jedoch recht hoch: Ich besaß so gut wie keine Sprüche mehr und alle Gruppenmitglieder waren mehr oder weniger schwer verletzt.

EP
4350@8, 5331@7




Spielabend #39 - 8. Januar 2008

Spieler
Markus, Michael, Wolfgang
Datum
23. Wiesenmond
Aufgestiegen
Erik, Galen, Nash-falem, auf Stufe 9
Zusammenfassung
Michael berichtet

Während Erik die Gruppe wieder zusammenflickte, erkundete Nash-Falem die Umgebung. Der Gang aus dem Raum endete an einer verschlossenen Tür. Da Nash über einem Symbol am Boden vor der Tür eine Falle fand, beschlossen wir diesen Weg ersteinmal aussen vor zu lassen. Hinter der Tür mit den, inzwischen gegrillten, Tieren fanden wir einen Zellentrakt mit fünf Gefangenen und vier ehemalige Ilithid-Malzeiten die die Drow Klerikerin wohl als Zombies reanimiert hatte. Die Zombies waren schnell entsorgt und wir beschlossen mit den befreiten Gefangenen (Mist, hab die Namen nicht aufgeschrieben) an die Oberfläche zurückzukehren und einen Tag zu rasten.

24. Wiesenmond

Wir begaben uns wieder in den Untergrund und Nash schaffte es die Falle über der Tür zu entschärfen. Im nächsten Raum wurde er von drei scheußlich aussehenden Tentakelwesen angefallen. Fieserweise konnten sie mehrere von uns verlangsamen, bevor Galen sie mit zwei wohlplatzierten Feuerbällen zu gegrillten Meeresfürchten verarbeitete. Hinter einem Portal kamen wir in einen runden Raum in dessen Mitte ein riesiges steinernes, aber dennoch seltsam pulsierendes, Gehirn auf einem Podest lag. Da Nash-Falem plötzlich ganz unwohl wurde und Weisheitsschaden nahm verarbeiteten wir es zu Schotter. War wohl gut, dass Nash noch einen Schutz vor Bösen laufen hatte.

Wir erkunden weiter und fanden, man glaubt es kaum, einen weiteren Raum der als Labor eingerichtet war und von zwei großen Bottichen, die mit seltsamen undurchsichtigen Flüssigkeiten gefüllt waren, dominiert wurden. Während wir uns noch über die nicht indentifierbare Aura an dem kleineren der Bottiche wunderten, entstieg dem anderem Bottich ein riesenhaftes Tentakelwesen. Es setzte uns arg zu und Galen war dem Tode nahe, bevor wir es besiegen konnten.

Wir beschlossen hier ersteinmal nachzuschauen, was hinter der Tür (War da wirklich eine Tür?) in dem Raum war, bevor wir dem Gang weiter folgen. Nash öffnete diese und fand eine Art Alkoven zu einem großen Saal. Der Boden war wohl etwa zehn Meter unter dem Akloven. In der Mitte des Raums schwebte der Ilithid und wartete offensichtlich das jemand aus einem Gang auf der anderen Seite das Aklovens (wohl wir) erschien. Links und Rechts des Ganges hingen zwei weitere Tentakelwesen. Nun, leider wurde Nash bemerkt und es entbrannte ein heftiger Kampf. Eriks erster Dispell cancelte die Levitation des Ilithid, da Nash schon im Saal war und sich die Gelegenheit bot, stürzte sich Erik vom Akloven auf den am Boden angekommenen Ilithid. Geteiltes Leid ist bekanntlich ja halbes Leid :D Leider war der Ilithid noch bei weitem nicht besiegt; Galen hatte arge Probleme durch die Magieresistenz des Ilithid zu kommen, konnte aber wenigstens die zwei Tentakelwesen schnell entsorgen. Es hätte wohl mindestens für einen halben TPK gegeben, wenn Erik nicht einen seiner Hero Points ausgegeben hätte, um einen psionischen Angriff zu bannen. Schlussendlich wollte er dann doch fliehen, wurde aber durch Nash zu Sushi verarbeitet. Er hat doch ziemlich verdutzt geschaut als Nash seinen schwer verdienten Hero Point opferte, um eine weitere Aktion auszuführen.

EP
3824@8, 4900@8




Spielabend #40 - 17. Januar 2008

Spieler
Markus, Michael, Wolfgang
Datum
24. – 25. Wiesenmond
Aufgestiegen
Mélinde, auf Stufe 9
Zusammenfassung
Nash-falem berichtet

24. Wiesenmond

Tja, da hat sich wohl der Vater der Überheblichkeit wohl verrechnet, und ich glaube, dass er das sehr gut konnte. Immerhin ernährt sich der Gedankenschinder von Gehirnen... Nun gut, es waren noch Räume zu erkunden, und die hatten es in sich.

In einem war ein Vrock, gemeinerweise als Statue getarnt, aber wir waren vorsichtig genug, so daß wir nicht sonderlich überrascht waren, als die Statue lebendig wurde.

In den andernen Räumen, die wohl als Refugium gedient haben, fanden wir noch eine seltsame Gestalt in einem Käfig, die sich als Qaeinaanqantaeriinau an'Hllariin vorstellte. Wie sich später herausstellte, war er ein Angehöriger des Githyanki-Volkes, der vom Illithid monatelang gefangen gehalten und mit PSI-Kräften gepeinigt wurde, liegt wohl an der Erbfeindschaft beider Völker. Nun gut. Er bot sich an, uns anzuschließen, wenn wir ihn befreien würden. Melinde erkannte auch, dass er eine schwach böse Aura ausstrahlte. Er gab sein Ehrenwort als Krieger. Da wir aber heute keine Magieresourcen mehr hatten, mussten wir das wohl auf Morgen verschieben. Dann untersuchten (eher filzten) wir die Unterlagen.

Ein akribisch geführtes Kontenbuch verriet uns, daß dieser Illithid mit magischen Gegenständen handelte und für einen gewissen Loris Raknian ominöse "Apostolische Schriften" geodert wurden und das für ca 10.000 GM. Hui!

In anderen Unterlagen fanden wir heraus, daß der Mindflayer auch Experimente durchgeführt hat, um Menschen mit PSI-Magie ausstatten zu können. Die Beweggründe blieben verborgen, aber es wurden externe Kapazitäten wie Filge (was für ein Gelächter sorgte) und Klanthar, der sich später als Golemmeister der Magiergilde entpuppte. Er hatte wohl mit Menschen selber kein Glück, also versuchte er es mit Konstrukten. Ein solches Konstrukt war wohl im Raum mit dem Vrock. Um sie auch vernünftig heilen zu können, wurden auch Heilsprüche für Konstrukte erforscht und lagen bei Zyrxog bereit. Darunter ist auch ein Spruch, welches ein Konstrukt wiederauferstehen lassen kann...interessant.

Mit viel Arbeit und Mühe konnten wir schließlich etwas aus dem Klon-Tank befreien. Es war eine nett anzusehende Frau, mit der sich aber sehr schwer Kommunikation betrieben ließ...OK, das geht ja mit Babys genauso schwer.

25. Wiesenmond

Nachdem Erik viele Bannsprüche gelehrnt hatte, versuchten er nun den Käfig lahmzulegen. Nach etlichen Versuchen gelang das schließlich und wir konnten so den Githyanki befreien.

Dabei fanden wir auch heraus, daß das Konstrukt wohl doch eine gute Auffassungsgabe hat, denn sie hat in sehr kurzer Zeit die sprachlichen Grundbegriffe erlernt. Wird also doch nicht so schwer mit ihr.

EP
1625




Spielabend #41 - 22. Januar 2008

Spieler
Markus, Michael, Wolfgang
Datum
24. Wiesenmond – 1. Erntemond
Zusammenfassung
Galen berichtet

Zum Dank für seine Befreiung erklärte sich der Githyanki bereit, unsere Gruppe zu begleiten, bis er seine Schuld als abgegolten betrachte. Nach Hëlvaz' Abschied war uns jede Verstärkung willkommen. Das weibliche Konstrukt schien zudem doch noch unsere Sprache zu erlernen. Wir kleideten sie ein und unterrichteten Sie kurz über die Grundlagen sozialen Zusammenlebens, bevor wir uns mit ihr in die Stadt wagten. Damit unsere illustre Gruppe nicht allzu sehr auffiel, instruierten wir sie und den Githyanki sich unauffällig zu verhalten. Zudem verkleideten wir beide notdürftig. Die Karte der Kanalisation Graufalks nutzten wir, um unterirdisch bis in die Nähe des Krummen Hauses zu gelangen. So benötigten wir oberirdisch nur wenige Schritte zu unserer Unterkunft, in der wir von unserem Wirt Tarquin höflich begrüßt wurden. Er lud uns spontan zu einer Runde Schnaps ein und bot unseren Begleitern auf Nachfrage ebenfalls eine preiswerte Unterkunft an.

Bevor wir uns nochmals in Zyrxogs Feste begaben, um den Rest unserer großen Beute abzuholen, sandten wir noch einen Boden zu Eligos, bei dem wir um eine Audienz baten. Den Rest des Tages nahm der Transport der Beute in Anspruch.

25. Wiesenmond

Erik begann, die erbeuteten Gegenstände zu identifizieren. Wir schienen wirklich reiche Beute gemacht zu haben. Anschließend schulte er unsere noch namenlose Begleiterin. Dabei versuchte er unter anderem herauszufinden, ob seine Heilsprüche auch bei ihr wirken würden. So erbat er ihre Zustimmung, sie einmal leicht zu verletzen. Aber er eben dies tat, hatte das Wesen plötzlich ein Art magisches, nicht reales Kurzschwert in der Hand, mit der es sich reflexartig zur Wehr setzte. Dann besann sie sich jedoch eines Besseren und die Waffe verschwand. Wir hatten den Eindruck, dass sie selbst von Ihren Fähigkeiten überrascht war. Eriks Heilzauber wirkte übrigens - wenn auch nicht im gleichem Umfang wie bei Menschen aus Fleisch und Blut.

Ich widmete mich intensiv den erbeuteten - nichtmagischen - Büchern. Währenddessen versuchte Nash-falem, die erbeuteten Waffen und Rüstungen an der Arena zu verkaufen. Leider waren die Preise nicht so gut wie erhofft, so dass er lediglich einige nichtmagische Gegenstände sowie Shukaks Dreizack an Hauptmann Okoral von der Arena veräußern konnte.

Im Laufe des Tages erschien ein Bote, der Eligos' Antwort überbrachte: Leider erlaubte es die Zeit des Magiers nicht, uns sofort zu empfangen. Er bat uns jedoch, unsere Erlebnisse kurz schriftlich niederzulegen.

26. Wiesenmond

Erik identifizierte einige weitere Gegenstände, bevor er mit den Schulungen des Konstruktes fortfuhr. In Zyrxogs Aufzeichnungen hieß das hübsche Wesen schlicht die Kreatur, aber uns widerstrebte, diesen Namen zu verwenden. Andererseits gab sie sich selbst bislang keinen Namen. Nash-falem tauchte in der Feuchten Feste, in der Hoffnung, bei den dortigen Unterwasserleichen noch verwertbare Gegenstände zu finden, blieb dabei aber erfolglos. Ich las weiter in den Büchern. Mélinde eröffnete uns gegen Mittag, dass Sie uns nicht mehr begleiten wolle und nach Diamantsee zurückkehren werde. Auch wenn wir die Paladinin nur ungerne ziehen ließen, bleib uns nichts anderes übrig, als ihren Wunsch zu akzeptieren. Allerdings wollte Mélinde noch einige Tage in Graufalk bleiben.

Nachmittags übergaben wir dem Hausdiener von Eligos unseren schriftlichen Bericht und sämtliche Bände des Buches des Unaussprechlichen, auch wenn wir vermuteten, dass Band Fünf Geheimnisse der Hexerei das eigentlich wichtige Buch zu sein schien. Zudem übergaben wir Zyrxogs Kontenbücher. Weiter baten wir um ein Empfehlungsschreiben des Magiers, damit ich in die örtliche Magiergilde eintreten konnte.

27. Wiesenmond

Nash-falem hatte inzwischen einen Schmiedeplatz im Handwerkerviertel anmieten können und arbeitete wieder an seiner Kette. Erik schulte das Konstrukt weiter, nachdem er jedem morgen ein paar Gegenstände identifiziert hat. Ich las weiter in den Büchern und unterhielt mich mit dem Githyanki.

28. Wiesenmond

An diesem Tag hatte Erik die letzten Gegenstände identifiziert, so dass wir darangingen, die Beute aufzuteilen. Ich erhielt eine Statuette, die sich zweimal in der Woche für sechs Stunden in einen Greifen verwandeln ließ, der demjenigen, der die Verwandlung beschwor, zu Befehl sein sollte. Erik erhielt einen mittelstark magischen Dolch, der zudem noch heilig war. Außerdem erhielt er Amuelett, welches seine magischen Fähigheiten erheblich verstärkte. Zudem war die Gruppe im Besitz zweier aktiver Gedankenklone, die noch näherer Untersuchung bedurften. Eine weitere Statue eines Minidrachens war mit dem Zauber Fleisch zu Stein belegt.

Erik plante, vor der Stadt den Friedhof aufzusuchen und mit Hilfe der Grünen Dame den Zauber Griff der Wertschätzung zu erlernen, um den Wert unserer Beute besser bestimmen zu können. Bei dieser Gelegenheit bat er mich, ihm die Greifenstatuette zu überlassen, damit er diese vor der Stadt einmal ausprobieren könne. Ich hatte keine rechte Lust, ihn zu begleiten und blieb mit dem Githyanki im Krummen Haus zurück. Kurz darauf erhielt ich per Boten das Empfehlungsschreiben Eligos', welches ich zur Aufnahme in der Magiergilde benötigte.

Glücklicherweise wurde Erik von Nash-falem und dem Konstrukt begleitet, als er meine Greifenstatuette zum Leben erweckte. Statt wie erwartet auf seine Befehle zu reagieren, griff der Greif unseren Kleriker sofort an. Das Konstrukt verteidigte Erik unverzüglich, ohne dass es dazu aufgefordert wurde. Offenbar hatte unsere Gruppe eine weitere Mitstreiterin gefunden. Es dauerte nicht lange, bis die infernalische Kreatur besiegt war und sich wieder in eine kleine Statuenfigur zurückverwandelte. Erik musste aber feststellen, dass sein neues Amulett nachdem er seine magischen Fähigkeiten eingesetzt hatte, ungewöhnlich stramm saß. Außerdem hatte er an Stärke, Konstitution und Charisma eingebüßt, so dass er sich das Amulett ausziehen wollte. Dies war leider nicht von Erfolg gekrönt. Nachdem er auch mittels Magie bannen sich nicht von dem magischen Gegenstand befreien konnte, bat die Gruppe schließlich im Wee-Jas-Tempel der Stadt um Hilfe. Dort erklärte man unserem Kleriker, das er einem Amulett der faulen Verwesung aufgesessen sei, welches den Träger langsam bei lebendigem Leide verrotten lässt. Dieser qualvolle Prozess endet tödlich. Zu allem Überfluss konnte man Erik nicht sofort helfen und bat ihn in den nächsten Tagen nochmals im Tempel vorstellig zu werden. Natürlich wurde Erik versichert, dass er in den nächsten Tagen jedenfalls noch nicht sterben werde. So kehrten das Konstrukt und Nash-falem mit dem sichtlich derangierten und nervösen Erik ins Krumme Haus zurück.

Sommerfest, 1. Tag

Nachdem Hëlvaz die Gruppe vor kurzem verlassen hatte, trat ich nun der Magiergilde bei. Unsere Gruppe wollte eine preiswerte Möglichkeit erhalten, um magische Gegenstände zu erwerben. Gleich nach der Aufnahme kaufte ich zwei Schiftrollen Gedanken entdecken damit die aktiven Gedankenklone untersucht werden konnte und gab einen Stab Leichten Schaden reparieren in Auftrag, um unserem Konstrukt im Notfall helfen zu können. Dabei musste ich mit dem örtlichen Golemmeister der Magiergilde verhandeln, der sich als Klantar vorstellte. So sah ich mich unversehens jenem Magier gegenüber, der dem Githyanki zufolge Zyrxog mit seinem Spruchbuch für das Konstrukt versorgt hat. Als er mich nach meinen Motiven für diesen ungewöhnlichen Auftrag fragte, konnte ich also schlechterdings die Wahrheit sagen: dass wir den Ilithid getötet und seine „Kreatur“ befreit hatten. Klantar schien jedoch nur mäßig an meiner gelogenen Antwort interessiert und erklärte sich bereit, den gewünschten Stab zu erschaffen.

Gegen abend feierten wir im Krummen Haus ausgiebig Abschied von Mélinde.

Sommerfest 2. Tag

Nachdem Mélinde morgens nach Diamantsee aufbrach, begab sich Erik zum Wee-Jas-Tempel. Dort erfuhr er, dass wohl mehrere Zauber vonnöten waren, um ihn von dem verfluchten Amulett zu befreien. Da einige der Zauber in Eriks Macht standen, verabredete man sich für den kommenden Tag, damit der Kleriker sich entsprechend vorbereiten konnte.

Sommerfest 3. Tag

Endlich konnte Erik im Wee-Jas-Tempel von dem Amulett befreit werden. Seinen Attributsschaden musste er mittels Genesung zusätzlich heilen.

Ein Brief traf ein: Eligos lud uns zum ersten Tag des neuen Monates zum Essen ein und versprach, uns seine neuesten Erkenntnisse mitzuteilen.

Sommerfest 4. - 7. Tag

In jenen Tagen las ich weiter in den erbeuteten Büchern und unterhielt mich angeregt mit dem Githyanki. Er schlug vor, für uns seinen schier unaussprechlichen Namen auf „Qain“ abzukürzen. Auch die Namenlose, der inzwischen schwarze Haare wuchsen, machte deutliche Fortschritte. Gerade als wir berieten, welche Rüstung die Gruppe ihr zur Verfügung stellen sollte, demonstrierte Sie uns, dass Sie aus reiner Willenkraft eine Rüstung erschaffen konnte, die in ihrer Beschaffenheit ihrem magischen Dolch nicht unähnlich war. So viel also zur Rüstung. Nachdem Erik von dem verfluchten Amulett befreit war, machte er sich daran, den Wert sämtlicher Gegenstände, die die Gruppe im Laufe der Zeit erbeutet hatte, festzustellen. Nash-falem gelang es, einen Großteil der erbeuteten Waffen und Rüstungen zu einem fairen Preis zu verkaufen.

1. Erntemond

Auf dem Weg zu Eligos beobachteten wir einen Jungen, der zahlreiche Bekanntmachungen in der Stadt anschlug, in der auf die baldige Meisterschaft der Helden von Graufalk in der Arena hingewiesen wurde. Als wir den Namen des Arenadirektors lasen, stutzen wir: Loris Raknian. Er hatte Zyrxogs Aufzeichnungen zufolge ihn bezahlt, die Stadt von „einigen lästigen Elementen“ – damit war offenbar unsere Gruppe gemeint – zu säubern. Erik bat den Jungen, ihm eine Bekanntmachung zu überlassen.

Eligos erzählte uns während des Essens von seinen Forschungsergebnissen. Wir berichteten im Gegenzug von unseren jüngsten Erlebnissen und stellten ihm unsere neuen Begleiter vor.

Die Hörner, die wir in der Flüsternden Gruft fanden, gehörten wohl vor langer Zeit einem Dämon namens Kizarvidexus, der in der legendären Schlacht von Pesch von dem Windfürsten Icosiol erschlagen wurde. Weiter bestätigte der Magier unsere Befürchtungen in Bezug auf die grünen Würmer. Offenbar war der Kult des Kyuss, einer fast vergessenen minderen Gottheit, huldigte, in letzter Zeit aktiver geworden, um die dunkle Zeit vorzubereiten. Von dieser dunklen Prophezeihung handele unter anderem auch die Apostolische Schrift, deren Autor Kyuss höchstselbst gewesen sein soll. In der Schrift soll unter anderem auch beschrieben sein, wie Ulgurstasta erschaffen werden: Monströse Kreaturen, die Lebende verzehren und als Untote wieder ausscheiden.

Die Bücher des Unaussprechlichen hatte der Magier ebenfalls erkannt, wenn auch nicht näher untersucht. Band 1 bis 4 stellten mit ihren leeren Seiten lediglich ungewöhnlich gebundene Notizbücher dar, während der fünfte Band verflucht war. Der Gegenstand besaß das Potenzial, dem Betrachter den Verstand zu rauben. Wir waren alle damit einverstanden, dass Eligos das Buch vernichten würde.

Die Fesseln aus Zyrxogs Besitz konnten die Psikräfte einer entsprechend begabten, gefesselten Person mittels eines Null-Psi-Feldes unterdrücken. Dieser Gegenstand war ungewöhnlich und selten. Andererseits sind Psikräfte ja auch nicht weit verbreitet.

Als das Gespräch zu vorgerückter Stunde auf die anstehenden Arenakämpfe kam, empfahl Eligos uns dort einzuschreiben. So hätten wir die Möglichkeit im Zuge des Turnieres Loris Raknian auszuspionieren. Da der Magier auch eine Bekannte hatte, die Kämpfer anheuerte, bor er an, den Kontakt zu Celeste für uns herzustellen.

EP
800



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